Händler sollen mehr bezahlen

Kempten (sf). - Auf dem Wochenmarkt, den Jahrmärkten und dem Grabschmuckmarkt sollen die Händler künftig mehr an Standgebühren zahlen. Einen Vorschlag der Verwaltung billigte der Finanzausschuss jetzt einhellig. Zustimmen muss noch der Stadtrat. Die letzte Erhöhung der Standgebühren war im Jahr 1998, erläuterte der Leiter des Ordnungsamts Thomas Schuhmaier im Finanzausschuss. Seit 2001 würden die Kosten der Stadt nicht mehr durch die Gebühren gedeckt. Man wolle aber die Händler nicht mit allzu hohen Forderungen abschrecken. So erreiche auch die Gebührenerhöhung nur eine Kostendeckung von 94 Prozent.

Wochenmarkt: In der Sommersaison sollen die Händler pro laufenden Meter ihres Standes künftig 1,40 Euro statt bisher 1,20 Euro zahlen. Das gleiche gilt in der Wintersaison für die Stände im Freien an der Markthalle. Für einen acht Meter langen Stand bedeutet dies pro Markttag eine Erhöhung von 9,60 auf 11,20 Euro vor. In der Markthalle, wo die größten Mehr-Kosten anfallen, gibt es auch die höchste Gebührenerhöhung: von zwei Euro pro Meter auf 2,50 Euro. Jahrmarkt: Auf den Händlermärkten soll für die ganze Marktdauer pro Meter Stand 8,40 Euro (vorher 7,50 Euro) erhoben werden. Für Geschirrplätze 3,60 Euro (vorher 3,20 Euro). Auf Vergnügungsmärkten, wie Kathreine- und Himmelfahrtsmarkt, sind die Gebühren nach Art der Geschäfte gestaffelt. Das meiste zahlen - pro laufendem Meter - mit 81 Euro (72 Euro) Fahrgeschäfte wie Autoscooter. Für Kinderfahrgeschäfte, Spielhallen oder Schaubuden werden 55 Euro (49 Euro) berechnet, für Verlosungen 43 Euro (38), für Schiffschaukel oder Imbisswagen 41 Euro (36) und Schieß- und Wurfbuden 35 Euro (31). Grabschmuckmarkt: Die Stände sollen pro laufendem Meter für die ganze Marktdauer künftig 3,50 Euro (vorher 3,10 Euro) kosten.

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