Allgäu
Haas schreibt Krimi in der Loipe

Marktoberdorf/Unterthingau Nichts für schwache Nerven bot der Unterthingauer Skilangläufer Erwin Haas bei der deutschen Meisterschaft der Senioren. Am Ende aber triumphierte er. In der Klasse Herren 51 setzte er sich für den Skiclub Marktoberdorf gleich zweimal an die Spitze und gewann Gold. Anton Welz (H 46) vom SC Marktoberdorf schrammte bei seinen Starts knapp an einem Medaillenrang vorbei.

Wahrscheinlich gleichsam zum Warmlaufen startete Haas zunächst über zehn Kilometer in freier Technik. In der zwölfköpfigen Konkurrenz fand er in dem ein Jahr jüngeren Gerald Freyer (Neuhausen) seinen ärgsten Widersacher. Der Allgäuer musste sich mächtig ins Zeug legen, um Gold zu holen. 27:13.9 Minuten brauchte er für die Strecke und war damit lediglich 3,6 Sekunden schneller als Freyer. Zum Dritten hatte er dagegen einen recht komfortablen Vorsprung von fast einer Minute.

Anton Welz überquerte nach 29:00.3 Minuten die Ziellinie. Auf den Bronzerang hatte er als Viertplatzierter einen Rückstand von 33 Sekunden.

Zwei Tage später ging es auf der vom SC Girkhausen im Rothaargebirge angelegten Loipe über 20 Kilometer in freier Technik weiter. Erneut saß dem Unterthingauer Freyer im Nacken. Beide lieferten sich ein erbittertes Rennen. Und wieder behielt Haas die Oberhand. Doch im Vergleich zum ersten Rennen war der Unterschied diesmal noch geringer. Lediglich 2,7 Sekunden trennten das Führungsduo. Bei 55:31.0 Minuten blieb die Uhr für Haas stehen. Der Drittplatzierte hatte auf ihn einen Rückstand von 4:23.9 Minuten.

Auch Anton Welz kämpfte verbissen um eine Medaille. Aber erneut wollte ihm der Erfolg nicht glücken. Mit einer Zeit von 59:51.7 Minuten wurde er mit 14 Sekunden Rückstand wiederum Vierter.

Schnellster von allen

Einen Grund zum Feiern besaß Andreas Möse vom SC Marktoberdorf. Beim Deggendorfer Langlauf überzeugte er über 25 Kilometer in freier Technik. In 1:03:32.9 Stunden lief er nicht nur zum Sieg in seiner Klasse H 31, sondern war auch der Schnellste im Gesamtklassement. Einen dritten Platz erreichte Manfred Bockhart vom SC Marktoberdorf in der H 41 in 1:09:15.9 Stunden.

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