Oberstdorf
Gymnasium: Erster Teil der Sanierung ab Pfingsten

Der Förderbescheid der Regierung von Schwaben zur Sanierung des Gertrud-von-le-Fort-Gymnasiums liegt vor. Bei einer Zuweisung in Höhe von 2,6 Millionen Euro bleibt der Marktgemeinde Oberstdorf ein Eigenanteil von 3,6 Millionen Euro. So wie es aussieht, kann bis Pfingsten zumindest die energetische Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulkörpers beginnen. Abgeschlossen sein soll sie vor Beginn des neuen Schuljahres. Wann die nächsten Bauabschnitte folgen werden, ist noch offen - derzeit bereitet das Bauamt die öffentliche Ausschreibung vor.

«Wir freuen uns, dass die Gemeinde zu uns steht und uns so intensiv unter Aufbietung hoher finanzieller Mittel unterstützt», sagt Schulleiter Ludwig Haslbeck. Er sagt aber auch: «Es muss jetzt schnellstmöglich etwas passieren. Das Gebäude wird nicht besser, gerade die Sicherheitsmängel müssen möglichst rasch behoben werden.»

Eigentlich hätte die Generalsanierung des Gymnasiums bereits ein Jahr zuvor, Pfingsten 2009, beginnen sollen. 2012, so die damalige Hoffnung, hätten sämtliche Arbeiten am Gymnasium abgeschlossen sein können. Verschiedene Punkte hatten dann aber zu der massiven zeitlichen Verzögerung geführt.

Auswahlverfahren dauert sechs bis acht Monate

Jetzt endlich scheinen wesentliche Fragen geklärt, Marktbaumeister Reiner Walf bereitet mit seinem Team derzeit die öffentliche Ausschreibung der weiteren Bauleistungen vor. Bis dann allerdings - über die energetische Sanierung hinaus - tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Marktbaumeister Walf dazu wörtlich: »Eine Zeitplanung für die Sanierung der Innenräume kann erst in Angriff genommen werden, wenn das Architektenauswahlverfahren abgeschlossen ist. Es hat einen Zeitrahmen von sechs bis acht Monaten. Die Gesamtsanierung ist auf drei Jahre angesetzt.» De facto heißt das: Voraussichtlich wird die tatsächliche Generalsanierung des Gymnasiums frühestens 2011 beginnen können. Uneins sind sich Schulleitung und Gemeinde bislang noch, ob die Sanierung auch den Bau einer Pausenhalle beinhalten wird.

Laut Schulleiter Ludwig Haslbeck bestehe der Elternbeirat darauf, auch er selbst hält eine Pausenhalle für extrem wichtig.

Pausenhalle: Maßnahme aus Kostengründen zurückgestellt

Walf sagt allerdings: «In der geplanten Generalsanierung ist keine Erweiterung der Aula enthalten. Dieser Bauabschnitt wurde im Jahre 2008 vom Gemeinderat aus Kostengründen zurückgestellt und wird derzeit nicht weiter verfolgt.»

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