Füssen
Gut gespielt - und doch verloren

Die Chancen des EV Füssen auf einen Platz in den Play-offs sind weiter gesunken: Nach dem 2:3 (0:0, 1:2, 1:1) in Passau am Sonntagabend glauben bei noch zwölf ausstehenden Partien wohl nur wenige Optimisten an das Erreichen des gesetzten Ziels. Dabei wäre auch ein Sieg in Passau für Füssen möglich gewesen, sofern die Leoparden die durchaus vorhandenen Chancen genutzt hätten: 45:24 Torschüsse zugunsten der Gäste sprechen eine deutliche Sprache.

Der aufgrund einer defekten Eismaschine verspätete Spielbeginn störte Füssen nur wenig: Das Team ging flott zu Werke, hatte Passau gut im Griff und geizte während des ganzen Spiels nicht mit Torschüssen. Bei entsprechender Nutzung dieser Chancen wäre eine Führung trotz einer ruhigeren Phase Ende des ersten Drittels drin gewesen. Doch Füssen scheiterte immer wieder am guten Torwart Daniel Huber, wobei auch André Irrgang bei einigen guten Möglichkeiten der Gastgeber nicht zu überwinden war. Auch nach ungewohnt langer erster Pause kamen die Leoparden wieder besser in Schwung, doch Passau markierte die Führung zum 1:0. In den darauf folgenden vier Minuten hatten Kapitän Eric Nadeau & Co. genug Chancen, um das Spiel in dieser Phase zu entscheiden. Doch es gelang kein Treffer.

Helmbrecht besorgt Ausgleich

Passaus Trainer Klaus Feistl sah sich ob der vielen Chancen Füssens gezwungen, frühzeitig eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft neu einzustellen. Die änderte aber nichts: In doppelter Überzahl - in einem im übrigen fairen Spiel - gelang Ricky Helmbrecht der Ausgleich. Statt aber nachzulegen, fingen sich die Leoparden eine erste Strafe ein, die Passau, kaum wieder komplett, durch Sicinski mit einem verdeckten Schuss aus dem Handgelenk zum 2:1 nutzte.

Den erneuten Ausgleich durch Kevin Lavallee in der 41. Minute beantworteten die Black Hawks vier Minuten später mit einem unhaltbaren Schuss zum 3:2 in den Winkel. Dem Treffer ging ein Fehler in der Defensive Füssens voraus. In dem nun offenen Schlagabtausch beider Mannschaften schafften es die Gastgeber, dass Füssen keine ihrer drei Hinausstellungen nutzten konnte.

Naumann hatte großes Pech mit seinem Knaller ans Gebälk - und auch eine Auszeit kurz vor dem Ende brachte ob der fehlenden Zeit nicht mehr den erhofften Ausgleich.

Fazit: Gut gespielt und verloren. Einziges Manko: Die eklatant schwache Chancenauswertung, die auch mit Blick auf die noch ausstehenden Partien zu denken gibt.

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