Igling
Gruben dürfen wieder aufgefüllt werden

Stefan Nitsche vom Büro Nitsche und Plienle stellte in der jüngsten Sitzung des Iglinger Gemeinderates den Tekturantrag der Kolhöfer GmbH für die Verfüllung von bestehenden Gruben auf Oberiglinger Flur vor. Nach Nitsches Aussage hat das Landratsamt Landsberg die Tektur eingefordert, da in Bayern Kiesgrubenverfüllungen generell unter das Abfallgesetz fallen.

Wie es hieß, plant die Firma Kolhöfer die Verfüllung mit unbelastetem Z-0 Material. «Was der Vorbesitzer, das insolvente Bauunternehmen Maurer, verfüllt hat», so Nitsche, «liegt außerhalb unserer Kenntnis.» Nach dem Tekturantrag sollen die Flächen bis zum 31. Dezember 2010 verfüllt und in spätestens zehn Jahren wieder die ursprünglichen Geländehöhen hergestellt sein. Der Iglinger Gemeinderat beschloss, weitere ständige Bodenproben zu den gesetzlich vorgeschriebenen zu fordern und genehmigte den erweiterten Tekturantrag einstimmig.

Weitere Punkte

Dorfgemeinschaftshaus Auf Nachfrage erklärte Bürgermeisterin Christl Weinmüller, dass Treffen sowohl mit Robert Schenk als auch mit Matthias Weiland von den beiden beauftragten Architekturbüros stattgefunden hätten. In «zwei bis drei Wochen» sollen laut Weinmüller die erarbeiteten Vorschläge für das Dorfgemeinschaftshaus vorliegen.

Umbau des Feuerwehrhauses Der Gemeinderat hat die Arbeiten für den Bodenbelag zum Angebotspreis von etwa 13700 Euro vergeben. Weiter wurde beschlossen, dass dort, wo bisher PVC war, auch wieder dieses Material verlegt wird. Die übrigen Bereiche erhalten Industrieparkett.

Verspätung Gemeinderat Bolko Zencominierski und Zweiter Bürgermeister Günter Först mahnten Anträge an, die sie teilweise schon vor Monaten gestellt hätten und die noch nicht Punkte der Tagesordnung waren. Gemeinderat Joachim Drechsel vermisste noch die Vorstellung der Ergebnisse der innerörtlichen Rechnungsprüfung, die im November 2009 stattgefunden hatte. Rätin Gudrun Sowa, zuständig für die schriftliche Darlegung der Prüfung, machte private Gründe für die Verzögerung verantwortlich.

Zuschuss Die Gemeinde Igling hat laut Bürgermeisterin Weinmüller von der Raiffeisenbank Singoldtal eine Spende über 600 Euro speziell für die Jugendarbeit erhalten.

Weiter setzte Weinmüller den Gemeinderat in Kenntnis, dass in Absprache mit dem Jugendreferenten Josef Gayer, eine Jungbürgerversammlung geplant ist - voraussichtlicher Termin ist der 5. Februar.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019