Allgäu
Große Schritte und hohe Hürden

Mehrere große Schritte in Richtung Zukunft wurden auch heuer in Buchloe getan. Überwiegend stand das Jahr aber zunächst im Zeichen der Planungen. Die höchste Hürde nahmen die Buchloer beim gewünschten Gymnasium: Am 17. Juni kam endlich die lang ersehnte Zusage für den Bau an der Gennach. Nach Nerven aufreibenden Scharmützeln zwischen Politikern, Interessensvertretern, Ministerien und Beamten sprach der Ministerpräsident höchstpersönlich ein Machtwort. Die Stadt Buchloe verbuchte das glückliche Ende bekanntlich für sich - und ist nun zusammen mit dem Landkreis in den kommenden Jahren gefordert, ehe im Schuljahr 2013/14 endlich die ersten Gymnasiasten in Buchloe zur Schule gehen können.

Eine fast genauso hohe Hürde ist die Neugestaltung des Bahnhofs samt Umfeld. Zwar hörten sich die Stadträte auch in diesem Jahr wieder einmal die schönen Reden eines Planers an; bis auf ein paar neue Parkplätze ist aber noch nichts Greifbares gefolgt.

Ein neu gestalteter Bahnhofsvorplatz

Immerhin: Dank des kräftigen Zuschusses aus dem Konjunkturpakt wurde die Stadt selbst aktiv, plante einen neuen Kreisverkehr und damit auch die neue Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Bis 2011 muss dieses Bauwerk fertig sein, ebenso wie ein Kreisverkehr an der stark frequentierten Mindelheimer Kreuzung.

Aus dem Konjunkturpakt II fließen bis 2011 weitere 1,6 Millionen Euro in die Gennachstadt und in die energetische Sanierung mehrerer Gebäude; so auch in die Ertüchtigung der Comenius-Grundschule oder ins Vereinsheim und das ehemalige Lehrerwohnhaus in Lindenberg. Das Dorf wurde regelrecht aufgehübscht für das Bezirksmusikfest. Anfang Mai kommenden Jahres wird der Buchloer Stadtteil im Mittelpunkt der Musikanten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes im Bezirk 5 stehen.

Neue Impulse für Buchloe darf man sich auch vom Gewerbeverein erwarten, der neue Konzepte für Stadtfest und Christkindlmarkt angekündigt hat.

Wurde im zu Ende gehenden Jahr einiges - zumindest planerisch - auf den Weg gebracht, ist es 2010 an der Zeit, diese Dinge umzusetzen, Schritt für Schritt. Wie groß diese letztlich sein werden, bleibt abzuwarten. Denn was für das ganze Land gilt, gilt auch für kleine Kommunen: Die Folgen der Krise sind nach wie vor nicht abzuschätzen.

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