Kaufbeuren
Gratislädle freut sich über einen Kühltransporter

Bisher schafften die ehrenamtlichen Helferinnen des Kaufbeurer Gratislädles die benötigten Lebensmittel in ihren Privatautos herbei. Doch eine neue Verordnung lässt dies nicht mehr zu. Die Waren müssen nämlich während des Transports gekühlt werden. Doch wer hat schon ein Kühlauto? Vorsitzende Gertrud Sauter machte sich auf die Suche nach Sponsoren. Gestern ging ihr Wunsch in Erfüllung: Auf dem Betriebsgelände von Erdgas Schwaben in Kaufbeuren nahm sie einen nagelneuen Kleintransporter samt vorgeschriebenem Kühlraum entgegen.

39000 Euro kostete das erdgasbetriebene Fahrzeug. 7500 Euro davon bezahlte die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung. Mit diesem Geld wurde die Kühlung eingebaut. Kuratoriumsmitglied Uli Delius sagte, dass die Kartei der Not die Tafeln in ganz Schwaben immer wieder unterstütze. Oliver Ottow von Erdgas Schwaben erklärte, das Auto sei die höchste Einzelspende, die das Unternehmen je gegeben habe. Durch den Erdgasantrieb könnten die Mitarbeiterinnen der Tafel nun auch noch besonders umweltschonend fahren. Sauter berichtete, dass das vor knapp zehn Jahren gegründete Gratislädle Woche für Woche an die 500 Menschen in Kaufbeuren mit Lebensmitteln versorge. Fast alle Supermärkte, auch die Discounter, unterstützten die Tafel mit Waren.

Rund 30 ehrenamtliche Helfer im Alter von 30 bis 75 Jahren arbeiten mit, damit zu den Öffnungszeiten in den beiden Läden in Kaufbeuren und Neugablonz die Bedürftigen unterstützt werden können.

Informationen bei Gertrud Sauter, Telefon (08341) 15675.

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