Go Trabbi, go - auf ins wahre Leben

Türkheim (me). - Ob es sich bei den Türkheimer Abiturienten tatsächlich um schwerfällige Trabant-Modelle oder doch eher um wendige Sportflitzer handelt, sei einmal dahingestellt. Unter dem Motto 'Go Trabbi, go - auf ins wahre Leben' verabschiedeten sich 51 hochmotivierte Kollegiaten vom Joseph-Bernhart-Gymnasium. Bei der festlichen Zeugnisvergabe und dem anschließenden Abiturball bot sich den ehemaligen Schülern genügend Gelegenheit, das Schulleben noch einmal Revue passieren zu lassen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst und feierlichem Sektempfang begrüßte Schulleiter Folkhart Glaser den Abiturjahrgang samt Familien und Freunden und freute sich darüber, einen besonders leistungsstarken Jahrgang verabschieden zu dürfen. Die Note 1 wurde von Anja Hiltensperger (1,2), Andrea Dietmaier (1,3), Elke Peschel (1,4) und Valerie Günter (1,5) erreicht. Insgesamt zwei Drittel aller Prüflinge erzielten einen Zeugnisdurchschnitt von bis 2,5. 'Ein ausgezeichnetes Ergebnis', so Glaser, 'das sich vom bayerischen Landesdurchschnitt deutlich abhebt'. Der Schulleiter machte den 51 Schulabgängern Mut für die Zukunft. Auch wenn Forschung und Entwicklung in manchen Bereichen ausgeschöpft zu sein scheinen und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder der globale Terror die täglichen Nachrichten prägen, halte die Zukunft stets neue Herausforderungen bereit, denen sich bayerische Abiturienten getrost stellen können.

Optimistisch in die Zukunft Auch die Elternbeiratsvorsitzende Ingrid Henkel appellierte an die jungen Leute, die Zukunft optimistisch zu betrachten und Mut zu haben, anzupacken. Die moderne Gesellschaft halte für jeden spannende Aufgaben bereit, denen man sich stellen müsse. Unter dem Titel 'Rück-Sichten eines Kursleiters' nahm der stellvertretende Schulleiter Günther Bauch 'seinen' Mathe Grundkurs in Form liebevoller Satire unter die Lupe. Schulleiter Glaser lobte das außergewöhnliche Engagement und die enge Gemeinschaft der jungen Leute und die Kollegstufensprecher Julia Schönweitz und Michael Meir sprachen selbstbewusst davon, dass die Schule auch sie vermissen werde. In ihrer Rede bedankten sie sich bei ihren Familien und Freunden, aber auch bei ihren Lehrern, die ihnen immer die nötige Motivation und den erforderlichen Rückhalt auf ihrem Weg zum Abitur gaben. Besonders stolz waren sie darauf, dass alle ihre Mitschüler das Abitur bestanden haben. Die eigene Reifeprüfung stehe natürlich im Vordergrund, aber man habe in den vergangenen neun Jahren Begegnungen mit Menschen gehabt, aus denen Freundschaften entstanden sind. Und so habe jeder mit jedem mitgefiebert - mit Erfolg. Ein bisschen seltsam sei es einem aber schon zu Mute, so Julia Schönweitz. Denn in den vergangenen Jahren haben Eltern und Lehrer oft Entscheidungen erleichtert oder sogar abgenommen. Jetzt beginne der Ernst des Lebens und man müsse selbstständiger werden. Nach der Zeugnisvergabe luden die Abiturientinnen und Abiturienten in die zum Festsaal dekorierte Sporthalle des Gymnasiums ein. Bei italienischem und mexikanischem Buffet, durfte ausgiebig geschlemmt und gefeiert werden. Frisch gesättigt und gut gelaunt waren die Gäste danach fit, bis in die frühen Morgenstunden zu den Klängen der 'Sugarboys' oder fetzigem DJ-Sound zu schwofen. Die Abiturienten aus dem Verbreitungsgebiet der Buchloer Zeitung: Matthias Beier, Florian Berchtold, Ulrich Berkmüller, Benjamin Böck, Merlind Dröse, Valerie Günter, Anja Hiltensperger (alle Buchloe), Tanja Högg (Amberg), Daniela Köbrich, Andreas Kutter, Alexander Lerchner (alle Buchloe), Johannes Meier (Jengen), Bettina Rogg (Amberg), Julia Schönweitz, Sylvia Seidel, Anna Singer, Stefan Sirch (alle Buchloe), Tobias Sirch (Amberg), Claudia Sost (Buchloe), Sophia Trollmann (Jengen), Armin Vogel (Buchloe), Daniel Wagner, Wolfgang Waltenberger (beide Amberg), Katharina Winter, Veronika Zellweger (beide Buchloe).

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