Allgäu
Gleich am ersten Tag ins Krankenhaus

Etwa 2300 Menschen ziehen laut Einwohnermeldeamt jährlich nach Memmingen. Aber warum haben sich diese Leute gerade diese Stadt als neue Heimat ausgesucht? In einer Serie stellt die Memminger Zeitung Menschen vor, die kürzlich hierher gekommen sind. Heute erzählen wir die Geschichte von Familie Schoch.

Memmingen l kk l Es ist ein häufig genannter Grund, warum sich eine Familie ein anderes Zuhause sucht: «Mein Mann hat in Memmingen eine neue Arbeitsstelle bekommen», erzählt Mutter Susanne Schoch. Unabhängig davon hat die Stadt der gebürtigen Kaufbeurerin «schon immer gut gefallen». Das hatte die 27-Jährige immer dann festgestellt, wenn sie ihre Schwester in der Maustadt besuchte.

«Freundliche Menschen»

Zum Start in der neuen Stadt müssen die Schochs allerdings mit einem Schock fertig werden: Tochter Jasmin hat Beschwerden an den Nieren und muss noch am Abend des Umzugs ins Klinikum. «Dort haben sich alle so liebevoll um sie gekümmert, dass es ihr bald wieder besser ging», erinnert sich ihre Mutter. Zudem hätten die «freundlichen Menschen hier» die Familie generell «sehr herzlich» aufgenommen, sodass der erste Schock dann auch schnell überwunden ist.

Mit Nagelstudio erfolgreich

Vater Daniel macht die Arbeit als Automobil-Kaufmann in einem Autohaus sofort viel Spaß. Und überraschenderweise wird das Nagelstudio der selbständigen Susanne sehr gut angenommen: «Obwohl wir erst seit einem Jahr hier sind, habe ich schon über 30 Stammkunden», freut sich die 27-Jährige. Es läuft sogar noch besser an als in Kaufbeuren. Auch die Kinder fühlen sich in ihrem «schönen Umfeld sehr wohl»: Sophie-Janina (7) geht gerne zur Schule und die sechsjährige Jasmin in den Kindergarten.

«Tolle Atmosphäre»

Und was sind die Vorzüge von Memmingen? «Die super Infrastruktur», kommt es aus dem Mund von Susanne Schoch wie aus der Pistole geschossen. Man komme schnell überall hin und bekomme alles, was man brauche. Zudem habe Memmingen eine «tolle Atmosphäre» sowie «viel Geschichtliches und viele Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten», fährt sie fort. Hier wollen die Schochs «für immer bleiben», haben sie sich vorgenommen.

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