Gewerbeschau als Messe des Ostallgäus

Marktoberdorf/Ostallgäu(vit). - 'Das Ostallgäu braucht eine profilierte Messe und Marktoberdorf ist der ideale Standort dafür.' So sieht es nicht nur Landrat Johann Fleschhut, sondern auch Werner Himmer als Bürgermeister der Kreisstadt. Und für Rainer Kuisel als Veranstalter ist die Marktoberdorfer Gewerbeschau ohnehin auf dem besten Weg, 'Schaufenster für das ganze Ostallgäu' zu werden. Niederschlag finden wird dies heuer, wenn sich am Wochenende 10. und 11. Juli beim Modeon deutlich mehr Aussteller als vergangenes Jahr präsentieren. Erstmals kommt dazu auch der Tiroler Bezirk Außerfern mit einem großen Stand. Der 'Image Messe-Service' von Rainer Kuisel veranstaltet heuer zum 14. Mal die Marktoberdorfer Gewerbeschau. Doch diesmal kommt viel Bewegung in die bisher eher örtlich ausgerichtete Schau: Zum einen will man sich stärker als Messe für den ganzen Landkreis profilieren, zum anderen stößt der Messeschwerpunkt 'Ostallgäuer Kinder- und Jugend-Event' auf ein enormes Echo.

Wirtschaftsstandort profilieren Um der Messe mehr Gewicht in der Region zu geben, arbeitet Kuisel auch mit neuen Partnern zusammen und wurde bei der Allgäuer Zeitung fündig. Er stieß zudem auf die Unterstützung der Politik. Denn hinter der 'Aufwertung' der Messe stehen Landrat und Bürgermeister. 'Die Messe ist schon jetzt über den örtlichen Bereich hinaus attraktiv und muss ins ganze Allgäu hinaus strahlen', urteilt Fleschhut. Dies diene letztlich der Profilierung des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu. 'Dafür kommt uneingeschränkte Unterstützung von unserer Seite.', betont Fleschhut und verspricht, dass sich dies auch im Messeauftritt des Landkreises niederschlagen werde. Angesichts der steigenden Bedeutung denken Himmer, Fleschhut und Kuisel über einen neuen Namen für die bisherige Marktoberdorfer Gewerbeschau nach, der den ostallgäuweiten Anspruch ausdrückt. Angesichts der steigenden Zahl von Ausstellern und dem damit absehbaren größeren Besucherzuspruch will sich Himmer auch um eine bessere Verkehrs- und Parkplatzlösung an den Ausstellungstagen kümmern. Im Gespräch ist dafür eine Einbahnregelung für die Schwabenstraße während der Schau. Die steigende Ausstellerzahl drückt sich laut Kuisel bereits jetzt deutlich aus: 85 feste Zusagen liegen vor und Anmeldungen werden weiterhin angenommen. Hinzu kommen fest gebucht mehr als 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche, die das Außerfern belegt. Ebenfalls mehr als 300 Quadratmeter nimmt der Schwerpunkt Kinder und Jugend in Beschlag mit Heu-Hüpfburg, Kindermodenschau, Betreuung für den Nachwuchs, gesunder Verköstigung, Vorführungen und pädagogischen Informationen. Besonders gesund soll es heuer auch im Verpflegungszelt werden, wo die Bioland-Bäuerinnen die Gäste bewirten. Interesse bekundet hat auch das Auerbergland: Da die dortige örtliche Messe für die Gemeinden heuer nicht stattfindet, meldeten sich viele Firmen in Marktoberdorf an. Kuisel verfügt heuer neben den 1600 Quadratmetern im Modeon noch über zwei Ausstellungszelte mit zusammen 1600 Quadratmetern. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte Kuisel nur ein Zelt aufstellen lassen, das über 1250 Quadratmeter verfügte. Eng wird es im gewohnten Freigelände. In das Kinder- und Jugend-Event integriert sich übrigens auch der Kreisjugendring: Zum Messeauftakt am Samstag startet auch die Anmeldung zur Marktoberdorfer Ferienfreizeit. Sie findet diesmal in den Konferenzräumen des Modeons statt.

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