Obergünzburg
Gewerbegebiet Süd soll wachsen

Mit einer moderaten Tagesordnung ist der Obergünzburger Marktrat in die Sitzungsperiode 2010 gestartet. In der Hauptsache standen formelle Beschlüsse zur Fortschreibung laufender Planungen auf dem Programm. So entschied der Marktrat im Rahmen der Abwägung jeweils einstimmig kleinere Änderungen in der Ortsabrundungssatzung Ebersbach, Bereich Werdensteinstraße. Sie hatten sich aus den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ergeben. Der aus dem Jahr 1970 stammende Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Obergünzburg Süd soll erweitert werden. Bei einer Gegenstimme erging der Auftrag an die Verwaltung, das Verfahren vorzubereiten.

Ob die Weiterentwicklung des Ortsteils Hartmannsberg im Rahmen einer Außenbereichssatzung oder eines qualifizierten Bebauungsplanes verfolgt werden soll, ist noch unklar. Mit fünf Gegenstimmen beschloss der Marktrat jedoch, die Planungen grundsätzlich voranzutreiben. Einstimmig gefällt wurden der Durchführungsbeschluss zur Gestaltung des Museumsareals, für das Teilstück Gutbrodstraße von der Kemptener Straße bis zum Schlesierweg sowie eine Beteiligung des Marktes am Ausbau des Lusweges in Ebersbach mit 4000 Euro.

Das Bezirksmusikfest Anfang Juli 2010 in Obergünzburg möchte der Markt mit 1000 Euro unterstützen. Für die Faschingsumzüge 2011 bis 2013 werden wieder betreuende Vereine gesucht. Wie Bürgermeister Lars Leveringhaus mitteilte, sind jeweils 500 Euro ausgelobt und die Vereine sollen zu einem Treffen am 4. Februar eingeladen werden.

Diskussion um Alkohol-Verkauf

Die Anfrage von Dr. Günter Räder, ob nicht im Bereich des Marktplatzes auf den Verkauf harter Alkoholika verzichtet werden könne, löste eine längere Diskussion aus. Während die einen neue Reglementierungen ablehnten oder die Eltern in der Verantwortung sahen, nannten andere den mitgebrachten Alkohol als Hauptproblem. Leveringhaus bezeichnete die Diskussion als wichtig, hielt die Kontrollfrage jedoch für schwierig. Vereine könnten keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen und so müsse man sich wohl darauf beschränken, auf die bestehenden Gesetze hinzuweisen.

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