Gewaltig - was sich da getan hat

Kempten(bec). - Netzleitstelle oder Wasserkraftwerk: Eine Führung durch eine der beiden Einrichtungen hatte AÜW-Chef Bernd Kuhn im Rahmen der AZ-Leseraktion 'Sie wünschen - wir schenken' angeboten. Für Gewinner Gregor Villing war die Sache klar: Er wollte mehr über die Netzleitstelle wissen. Denn in einem Kraftwerk, das heute den AÜW gehört, hatte er selbst schon gearbeitet. Zunächst einmal bot Kuhn seinem Gast einen Einblick in die Geschichte der Allgäuer Überlandwerke, die Karl Böhm Ende des 19. Jahrhunderts gegründet hatte.

Dann ging es zur Netzleitstelle in der Au. 'Hier gibt es drei Aufgaben', erklärte Kuhn: 'Im Netz muss stets eine gleichmäßige Spannung gehalten werden, es müssen Vorhersagen über den Strombedarf getroffen werden und von dort aus werden die Kraftwerke gesteuert.' Seine Vorstellung von einer Zentrale, die mit allerlei Schalttafeln und blinkenden Lichtern übersät ist, revidierte Villing schnell: 'Das gibt es seit Ende der 80er Jahre nicht mehr', klärte Netzleitstellenleiter Peter Meier den 72-Jährigen auf. Stattdessen werde an acht Rechnern gearbeitet. Am Computer zeigte der Diplom-Ingenieur dem Sibratshofer dann, wie zum Beispiel die Kraftwerke gesteuert werden oder wie die Erstellung einer Prognose für den Strombedarf des nächsten Tages funktioniert. 'Toll', war Gregor Villing angesichts der technischen Möglichkeiten beeindruckt. Zwar habe er sich mit diesem Thema allein wegen seiner früheren Arbeit stets befasst: 'Aber was sich da mit den Jahren getan hat, ist gewaltig.'

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