Gesellschaft braucht Menschen wie Sie

Augsburg/Unterallgäu (mst). - 'Unsere Gesellschaft braucht Persönlichkeiten wie Sie', wandte sich Staatsminister Josef Miller im Rokokosaal der Regierung von Schwaben in Augsburg an die Unterallgäuer, denen er das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichen sollte. 'Wir sind stolz, dass es Sie gibt.' Stolz waren auch Hans Mayer aus Dirlewang sowie Ottilie Hirle und Otto Weber (beide Mindelheim) auf diese Auszeichnung, mit der ihre vielfältigen Verdienste für die Allgemeinheit gewürdigt wurden. Dass sie alle viel mehr getan haben als nur ihre Pflicht, stellte Miller ganz besonders heraus. Sie hätten sich 'auf großartige Weise' eingesetzt und dabei Verantwortung und Solidarität bewiesen, kurzum: Sie seien Vorbilder für die Gemeinschaft und vor allem für die Jugend. So habe Hans Mayer vorbildliches Engagement im sozialen, kirchlichen und politischen Bereich gezeigt und damit Großartiges für unsere Heimat und unser Land geleistet. Schon als Geschäftsführer der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Augsburg von 1988 bis 2003 sei es ihm mit unermüdlichem Einsatz und beispielhaftem Wirken gelungen, den Verband zu einer lebendigen, blühenden Gemeinschaft zu formen und dabei zusätzlich noch Projekte im Ausland zu fördern. 'All diese Aufgaben sind nicht in einem Acht-Stunden-Tag zu bewältigen,' sagte Miller. Vielmehr habe Mayer rund um die Uhr als Ansprechpartner und Organisator zur Verfügung gestanden. Er gelte als 'geistiger Inspirator' der KLB in der Diözese und wirke auch jetzt noch als Vorsitzender des KLB-Kreisverbands Unterallgäu. Mit Nachdruck und Überzeugungskraft habe sich Hans Mayer für die Anliegen der Menschen im ländlichen Raum eingesetzt. Für ihn sei der Begriff 'Dorferneuerung' Richtschnur für sein kommunalpolitisches Engagement als CSU-Kreisrat und Fraktionsvorsitzender.

Verdienste um die Heimat Die Verdienste um die Heimat und das schwäbische Kulturgut standen im Vordergrund bei der Ehrung der Mindelheimerin Ottilie Hirle. Sie engagiert sich unter anderem stark für das Mindelheimer Frundsbergfest, die Heimatgeschichte und ihre Pfarrgemeinde. Über ein halbes Jahrhundert hat sich auch Otto Weber aus Mindelheim tatkräftig für das Gemeinwohl eingesetzt. Ein besonderes Anliegen sind ihm vor allem die Kriegsheimkehrer. Für sie ist er in mehreren Verbänden aktiv.

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