Hörbranz
Geschäft mit der Sonne boomt

Ihre Solarleuchten stehen sogar auf einem Golfplatz in Dubai: Seit diesem Jahr hat die Firma EPS Soltec am östlichen Bodenseeufer ihren Hauptsitz im Vorarlberger Ort Hörbranz. Und ihr Geschäft mit Strom aus der Sonne boomt: «Von 2007 auf 2008 ist unser Umsatz um 40 Prozent gewachsen. Heuer werden es noch einmal über 70 Prozent sein», sagt Geschäftsführer Richard Hutter.

Mit Lichtlösungen basierend auf Photovoltaik ist EPS Soltec der internationale Durchbruch gelungen. Zwei Produkte, eine Straßenleuchte und eine etwas niedrigere Leuchte für Parks, Hotelanlagen oder Golfplätze werden weltweit vertrieben. «Wir exportieren derzeit in 26 Länder», so Hutter. Waren es im Vorjahr noch 200 Leuchten, so sind es in diesem Jahr schon über 1000.

Beispielsweise steht die Straßenleuchte Streetsun laut dem Geschäftsführer unter anderem in Dubai, Südafrika, Singapur, der Dominikanischen Republik, Italien, der Schweiz, Österreich und Deutschland. Hierzulande sind die Solarleuchten in 35 Orten aufgestellt, wie in Isny, Wangen, Kressbronn, Schongau oder Essen.

«Deutschland hinkt in Sachen Innovations-Freudigkeit aber noch hinterher», findet Firmengründer Walter Zöhling, der das Unternehmen in seinem Ruhestand noch berät. Besonders in Norditalien, der Schweiz und Österreich würden immer mehr solarbetriebene Straßenleuchten aufgestellt.

23 Mitarbeiter beschäftigt EPS Soltec derzeit. «Wir rechnen damit, dass jeden Monat zwei Mitarbeiter dazukommen», sagt Geschäftsführer Hutter. Bis 2011 sollen es rund 70 Beschäftigte am Standort Hörbranz sein.

Was das Gebäude in der Vorarlberger Gemeinde anbelangt, setzt EPS Soltec voll und ganz auf alternative Energien: «Wir zapfen die Sonne an, um unseren Neubau mit Strom und Wärme zu versorgen», erklärt Hutter. Zum Heizen und Kühlen werde zusätzlich Erdwärme genutzt. Zudem weise das Gebäude Passivhaus-Standard aus.

Bald E-Bus für Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiter würden in das zukunftsweisende Konzept integriert - Hutter: «Für ihren Arbeitsweg sollen unsere Mitarbeiter bald einen E-Bus benutzen können.» Ebenso würden Prämien für diejenigen vergeben, die mit dem Zug, Fahrrad, Bus oder zu Fuß zur Arbeit kommen. Für E-Fahrzeuge, die Mitarbeiter demnächst billiger kaufen könnten, solle an der Firma eine Photovoltaik-Tankstelle errichtet werden.

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