Gerichtshaus Irsee: Verkauf bis März

Irsee (fro). - Eigentlich sollte die Entscheidung über die Zukunft des alten Gerichtshauses in Irsee schon im Dezember gefällt werden (AZ berichtete). Doch der Gemeinderat hat die Frist bis März verlängert. Bürgermeister Andreas Lieb bestätigte aber die Entscheidung, dass 'der Gemeinderat verkaufen will'. Das älteste Gebäude in Irsee, das Gerichtshaus, hat einen zehnjährigen Verfallsprozess hinter sich. Einzig der 'Fundus', eine Sammlung alter bäuerlicher Gerätschaften und zahlreicher Museumsstücke, hatte unter dem löchrigen Dach seine Bleibe gefunden.

Ansonsten fehlten Geld und realistische Konzepte für eine adäquate Nutzung. Deshalb hatte sich der Gemeinderat voriges Jahr für den Verkauf des Gebäudes bis Ende Dezember ausgesprochen. Wie berichtet, gibt es einen potenziellen privaten Investor. Gleichzeitig hat sich eine Gruppe von Bürgern gegen den Verkauf ausgesprochen und versucht derzeit, ein anderes Konzept auf die Beine zu stellen. Laut Lieb will die Gemeinde an ihrem Plan, das Haus zu verkaufen, festhalten, man habe aber dem bislang einzigen privaten Investor eine Fristverlängerung eingeräumt. Schließlich soll das Haus nicht nur verkauft, sondern danach auch renoviert werden, betont Lieb. Doch auch das Konzept des Architekten Günter Helmschrott, das eine kombinierte Nutzung von Bürgerhaus und Gerichtshaus vorsehen würde, sei noch nicht vom Tisch: 'Wir sind für beide Varianten offen', so Lieb. Die Entscheidung, wie es mit dem Gerichtshaus weitergehen soll 'steht im März', kündigt der Bürgermeister an.

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