Gerd Zimmer fühlt sich übergangen

Kritik an Informationspolitik Rudolphs in Sachen Partnerschaft Weiler im Allgäu (bes). Gerd Zimmer kritisierte zusammen mit Xaver Fink im Gemeinderat die Vorgehensweise von Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph in Sachen Städtepartnerschaft: Dieser hatte ohne das Wissen des Gemeinderats den Entwurf einer Charta, also eine Aufstellung von den Zielen der Partnerschaft, nach Valmontone geschickt.

Rudolph erklärte, er sei im Dezember bei seinem Besuch in Valmontone gebeten worden ein entsprechendes Schriftstück zu erarbeiten.'Ich bin aus Italien regelrecht gedrängt worden', so Rudolph. Zusammen mit dem Arbeitskreis zum Leitbild Städtepartnerschaft habe er deshalb kurzfristig einen Entwurf erstellt und nach Valmontone gefaxt, ohne dies im Gemeinderat bekannt zu geben. 'Es war ausdrücklich nur ein Entwurf', so Rudolph. Das Schreiben sei keine offizielle Stellungnahme der Gemeinde gewesen, betonte Rudolph. 'Das ist ein Denkfehler. Selbst ein Entwurf könnte von den Italienern falsch aufgefasst werden', sagte Norbert Selmaier. Zumal bekannt sei, dass Valmontone die Partnerschaft so schnell wir möglich besiegeln wolle. Dieser 'Schnellschuss' wurde von Zimmer kritisiert. Rudolph hätte den Gemeinderat über Papiere, die von Seiten der Gemeinde nach Valmontone gehen, zumindest informieren müssen. Selbst dann, wenn es sich nur um einen Entwurf handle. Betroffen seien die Fraktionen von CSU und SPD. Mangelnde Information im Zusammenhang mit der Partnerschaft sei 'nichts Neues'. Zimmer verlangte vom Bürgermeister, dass er künftig die entsprechenden Gremien einberufe und darüber diskutiere. Gemeinderäte: Warum nicht Essen in Weiler?Weiler (bes). Leicht angesäuert reagierten einige Weilerer Gemeinderäte auf die Tatsache, dass die Delegation aus Valmontone für ein 'typisches Allgäuer Essen' in den 'Ellerhof' nach Scheidegg gegangen sei. Man hätte doch auch in ein Gasthaus im Markt gehen können, meinten beispielsweise Gerd Zimmer und Xaver Fink. Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph verteidigte die Entscheidung: Die Gasthäuser, die in Weiler für diesen Abend in Frage gekommen wären, seien entweder belegt oder zu klein gewesen. Mit den italienischen Gäste habe man im Übrigen bereits zwei Gasthäuser in Weiler besucht und man sei an zwei Abenden in Simmerberg eingekehrt, erwähnte Rudolph. Außerdem habe Hermine Eller, Betreiberin des 'Ellerhofs' die Delegationen aus Weiler und Valmontone persönlich eingeladen. Das Angebot habe er nicht ausschlagen wollen, so Rudolph. Die Wahl habe sich als richtig erwiesen, da die Italiener ihrem Temperament entsprechend den Abend etwas lauter begangen hätten. Im 'Ellerhof' habe man keine anderen Gäste gestört, da die Geschwister Hermine und Ludwig Eller das Gasthaus eigens für diesen Anlass öffneten (siehe auch Kommentar).

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