Gemeinderat bekräftigt: Dohlebrücke bleibt gesperrt

Nesselwang (lck). - Die Umleitungsregelung bezüglich Wertachbrücken-Sanierung soll so bleiben. Das war der einhellige Tenor im Marktgemeinderat. Dort hatte es eine erneute Diskussion über Klagen aus dem Ortsteil Gschwend gegeben, durch die Sperrung der historischen Dohlebrücke während der Bauarbeiten an der Bundesstraße benachteiligt zu sein. Angestoßen hatte Rudolf Abt die Diskussion mit seiner Aussage, dass die getroffene Anordnung so nicht ganz glücklich sei. Die Gschwender Bürger sollten doch ins Rathaus geladen und angehört werden, meinte er. Eine Meinung, die seine Kollegen durchweg nicht teilten. Es sei die ideale Lösung gesucht und gefunden worden. Nicht willkürlich, sondern unter Einbeziehung von Fachleuten, war zu hören. Deshalb dürfe man nicht Einzelstimmen gegen die Mehrheit nachgeben. Zudem habe man die Bürger im Ortsteil Gschwend sehr wohl beteiligt.

'Aufs i-Tüpfelchen informiert' Zweiter Bürgermeister Franz Erhart untermauerte dies: Bürgermeister Josef Köberle sei bei einer Anliegerversammlung gewesen. Die Gschwender seien durch Gespräche und Bürgermeister 'aufs i-Tüpfelchen' informiert gewesen, fügte Hauptamtsleiter Klaus Spieß an. Die beteiligten Gemeinden und Behörden hätten sich intensiv mehrmals mit dem Thema befasst, mit der Maßgabe, die Bürger in Gschwend zu schützen. Auch der Marktgemeinderat habe mehrmals beraten, zählte Erhart weiter auf. Er selbst sei am vergangenen Wochenende wiederum an der Dohlebrücke gewesen und habe mit Anliegern gesprochen. Eine darauf folgende Besprechung mit dem Bürgermeister von Oy-Mittelberg und der Polizei am Dienstag habe die gleiche Meinung erbracht: 'Die getroffene Regelung ist die Beste.' Zumal die Sperrung auf dem Gebiet der Nachbargemeinde liege und entsprechende Änderungs- und Ausnahme-Anträge dorthin gerichtet werden müssten. Das Ergebnis der neuerlichen Beratung wird dem Ortssprecher von Gschwend schriftlich zur Weitergabe mitgeteilt.

'Künftig sensibler' Ein Fazit von Hauptamtsleiter Spieß: 'Künftig werden wir bei solchen Situationen noch sensibler vorgehen.' Sozusagen das Schlusswort sprach Andreas Tanner: 'Wir müssen uns als Marktgemeinderäte grundsätzlich mehr vor die Verwaltung stellen.' Sie gebe sich sehr viel Mühe, lobte Tanner. Viele Entscheidungen betreffen die Bürger direkt und dabei gehe es um sehr sensible Dinge. Dabei könne es jedoch das Rathaus nicht allen recht machen.

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