Maierhöfen
Gemeinde bezahlt nicht für Ampel am Fußgängerüberweg

Mit kritischen Punkten im Straßenverkehr auf Gemeindegebiet hat sich der Gemeinderat Maierhöfen befasst. Ortsmitte Bereits seit 2006 wünscht sich Maierhöfen einen Fußgängerüberweg, um vor allem dem Nachwuchs aus Kindergarten und Schule ein gefahrloses Überqueren der Staatsstraße 1318 im Ort zu ermöglichen. Den Vorschlag des Staatlichen Bauamtes, einen solchen mitsamt Ampelanlage auf eigene Kosten zu errichten, lehnte der Gemeinderat jetzt ab.

Mehrere Gespräche mit Vertretern des Landratsamtes und des Bauamtes waren der Entscheidung vorausgegangen. Unter anderem war auch ein Zebrastreifen diskutiert und dann aber abgelehnt worden, weil er die Sicherheit nicht verbessere, berichtete Bürgermeister Martin Schwarz. Die Verhandlungen über eine Ampelanlage waren in einen gemeinsamen Ortstermin im November gemündet, bei dem das Bauamt vorschlug, dass die Gemeinde die Anlage im Bereich der Schule für rund 15000 Euro selbst errichten soll. Auf der Südseite der Staatsstraße wäre dann noch ein Gehweg bis zum Rathaus erforderlich - mit weiteren Kosten für die Gemeinde.

Der Gemeinderat folgte dem Beschlussvorschlag von Schwarz, diesen Kompromiss nicht einzugehen. Schließlich sei das Staatliche Bauamt Baulastträger und die Gemeinde finanziell nicht in der Lage, die Ampelanlage zu errichten. Daher soll der Bau nicht weiter verfolgt werden. Mit der Schule will Schwarz nun aber abklären, ob durch Schülerlotsen die Sicherheit verbessert werden kann. Zu einem Unfall ist es bislang nicht gekommen.

Hochstädt Im Bereich Hochstädt war 2008 ein Kind verletzt worden. Deshalb beschloss der Gemeinderat, dass auf der zur Staatsstraße führenden Gemeindestraße aus Richtung Ehrhafts künftig eine Tempobeschränkung auf 50 oder 60 Stundenkilometer erfolgen soll. Zugleich soll ein Warnschild errichtet werden. Details will Bürgermeister Schwarz mit der Polizei abklären.

Theoretisch ist auf dem Straßenabschnitt durch den Ortsteil derzeit das Fahren mit 100 Stundenkilometern erlaubt, auf der Staatsstraße besteht bereits ein Tempolimit von 60 km/h.

Happach Maximal 30 Stundenkilometer dürfen Autofahrer im Ortsteil Happach fahren, der faktisch eine Nordumfahrung des eigentlichen Dorfkerns darstellt. Auch Zuliefererverkehr zum Alten- und Pflegeheim Iberg erfolgt durch Happach. Anwohner beklagen immer wieder die hohe Geschwindigkeit von Fahrzeugen. Den Wunsch nach einer stationären Geschwindigkeits-Messanlage lehnte der Gemeinderat jedoch ab.

Sie koste rund 1700 Euro und ist damit zu teuer. Zudem führe sie zu einem Gewohnheitseffekt. Sehr wohl will die Gemeinde die mobile Messanlage wieder häufiger in Happach einsetzen.

Herbert Wille regte an, den Gehweg genauer zu kennzeichnen. Er befindet sich auf dem gleichen Höhenniveau wie die Straße. Eine farbige Markierung soll aufgebracht werden sowie große Verkehrszeichen mit dem Tempolimit auf der Straße.

Reute Abgelehnt hat der Gemeinderat eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf der Gemeindeverbindungsstraße in Reute. Es handele sich um eine «absolute Nebenstrecke», so Schwarz. Ein Tempolimit führe hier nur zu einer Scheinsicherheit und werde aufgrund des wenigen Verkehrs von der Polizei mit Sicherheit nicht überwacht.

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