Gegen den Favoriten chancenlos

Sonthofen (wb). Im einzigen Spiel des vergangenen Wochenendes unterlag der ERC Sonthofen 1999 in Rosenheim den heimischen Star Bulls mit 3:11. Das deutliche Ergebnis des ersten Play-Off- Spiels täuschte jedoch etwas über den wahren Spielverlauf hinweg. Sonthofen war keineswegs acht Tore schlechter als die Star Bulls, doch individuelle Fehler in der Abwehr verhalfen den Rosenheimern in den ersten beiden Dritteln zu meist leichten Treffern.

Ein äußerst faires Spiel mit nur 24 Strafminuten insgesamt boten die Cracks beider Teams den 1800 Zuschauern. Dabei hatte man im Vorfeld seitens der Sonthofer etwas Bedenken, dass sich die Vorfälle aus der ersten Begegnung in Rosenheim wiederholen könnten. Damals hatten die Sonthofer zahlreiche verletzte Spieler zu beklagen. Doch die Cracks beider Seiten hielten sich diesmal zurück. Dies war auch ein Ergebnis des Spieles vor einer Woche in Sonthofen, als der ERC 99 und die Star Bulls sich in einer ebenfalls fair geführten Partie mit dem notwendigen Respekt voneinander trennten und die alten Ressentiments ad acta legten. Erwartungsgemäß legten die Star Bulls los. Sonthofen kam kaum zum Luft holen und so klingelte es denn auch gleich in der 4. Minute im Sonthofer Gehäuse, als Ulrich Drechsler dem Schlussmann der Allgäuer, Markus Rußler, keine Chance ließ. Weißenborn erzielt den Ausgleich Bereits in der 6. Minute erzielte Andreas Weißenborn mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich. Doch Rosenheim spielte und setzte den ERC 99 gewaltig unter Druck. Drei Tore fielen von den Spielanteilen her gesehen denn auch folgerichtig. Doch diese hätten nicht sein müssen. Markus Rußler, in der Hauptrunde in Augsburg und gegen Rosenheim noch eine sichere Bank, machte nämlich bei allen drei Treffern eine unglückliche Figur. Zu allem Überfluss bekam Andreas Weißenborn in der 14. Minute noch einen Puck an den Kopf, worauf er genäht wurde und erst im zweiten Drittel wieder mitmischen konnte. Im letzten Drittel wechselte Sonthofen den Torhüter für Markus Rußler stand Phillip Rink im Kasten und kam wieder auf. Zwei Tore durch den erfreulicherweise immer besser ins Spiel kommende Tobias Jörg bei allerdings vier Rosenheimer Treffern ergaben die bislang einzige zweistellige Niederlage für den ERC 99. Dieses Spiel war gleichzeitig das Abschiedsspiel für Phillip Rink, der in der 41. Minute eingewechselt worden war und dank seiner tollen Fangkünste auch noch zum Spieler des Tages auf Sonthofer Seite gewählt wurde. Rink geht aus beruflichen Gründen für ein halbes Jahr nach Nordamerika und wird dem ERC 99 auch in der kommenden Saison wieder zur Verfügung stehen. Trotz der Niederlage feierten die mitgereisten Fans nach dem Spiel die ERC Cracks, die in Rosenheim mit fliegenden Fahnen untergegangen waren.

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