Garten-Paradiese besuchen

Von Klaus Thiel, Unterallgäu - Die Gärten von Maria und Georg Fickler in Erkheim und von Silvia Kaube-Schramek und ihrem Mann Robert in Legau sind am kommenden Sonntag, 27. Juni, Unterallgäuer Schauplatz für den Tag der offenen Gartentür in Schwaben. Die Veranstaltung findet heuer zum fünften Mal statt. Erstmals beteiligen sich weitere Bundesländer wie Baden Württemberg, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Offen stehen die Gartentüren auch in Luxemburg und Tirol. Im Vorfeld der Veranstaltungen und sozusagen als Startschuss für die Region haben Landwirtschaftsminister Josef Miller, Landrat Dr. Hermann Haisch, der Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, Silverius Bihler, im Beisein der Schrameks dem Garten der Ficklers einen offiziellen Besuch abgestattet. Dabei erwähnte der Minister den großen Erfolg der Aktion, die vom Freistaat Bayern im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde und jedes Mal Tausende von Gartenfreunden angelockt habe. Im Freistaat würden sich dieses Mal über 300 Gartenbesitzer beteiligen. Ziel des Tags der offenen Gartentür sei unter anderem, sich Anregungen für eine vorbildliche Gartengestaltung und Pflanzenpflege zu holen und Erfahrungen auszutauschen. 'Die Bedeutung des Gartens unterstreicht auch das Ergebnis einer Umfrage, wonach 75 Prozent aller erwachsenen Deutschen das Garteln als ihre liebste Freizeitbeschäftigung angeben', so der Minister beim Rundgang. Der Unterallgäuer Landrat Dr. Hermann Haisch würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit des Fachverbandes in Bezirk, Landkreis und Ortsgruppen. Die kommende Veranstaltung sei auch ein Spiegelbild für deren Bemühen um Gartenbau und Landschaftspflege.

200 alte Rosensorten Die Familien Fickler und Schramek präsentieren zum ersten Mal ihre Anlagen der Öffentlichkeit. So finden sich in Legau in dem 3000 Quadratmeter großen Garten mit Teich etwa 200 verschiedene, alte Rosensorten und beeindruckt mit einer individuellen Terrassengestaltung und antiken Garten-Accessoires. Zwölf Jahre kontinuierliche Arbeit hat das Ehepaar bisher in sein 'Paradies' investiert und 'das Ende ist noch nicht abzusehen', so Robert Schramek. In seinem Seufzer schwingt ein gewisses Maß an Stolz mit.

Fünf Meter hoher Totempfahl Eine neue, von Landschaftsarchitekten konzipierte Anlage präsentiert die Familie Fickler: 2000 Quadratmeter groß ist der Garten mit Seerosenteich, Steinarbeiten und Rosarium. Und welche Bewandtnis es mit dem etwa fünf Meter hohen indianischen Totempfahl in der südwestlichen Ecke der Anlage auf sich hat, wird dann natürlich auch verraten, lächelt Maria Fickler geheimnisvoll. i Der Tag der offenen Gartentür findet am Sonntag, 27. Juni, von 10 bis 17 Uhr statt. So findet man die Gärten: Schramek, Steinbacher Str. 18, Legau - Richtung Maria Steinbach; Fickler, Babenhauser Str.2, Erkheim - bei der Kirche.

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