Gangsterrollen spielte Nino Korda am liebsten

Der 72-jährige Schauspieler will jetzt in Buchloe Ruhe finden Von Birgit Klimke Buchloe »Am liebsten habe ich Bösewichte gespielt. Liebhaber sind mir zu farblos und oberflächlich.« Während Nino Korda über seinen Beruf als Schauspieler erzählt, liegt ein schwärmerisches Lächeln auf seinem Gesicht. 35 Jahre lang hat er auf der Bühne gestanden, zuletzt zwei Komödienhäuser in München geführt, bei 140 Fernsehproduktionen und Kinofilmen mitgespielt und nebenher synchronisiert. Nun will der 72-Jährige zur Ruhe kommen und die Zeit mit seiner Familie verbringen. Als Wohnort hat er sich Buchloe ausgesucht.

Die Fotoalben sind noch nicht alle ausgepackt. Schließlich ist der Umzug von München nach Buchloe gerade mal einen Monat her. »Aber wir fühlen uns schon sehr wohl hier«, erzählt Kordas Frau Karin. Das Ehepaar hatte das Stadtleben satt und sehnte sich danach, aufs Land zu ziehen. »Außerdem hat München seinen Charme verloren.« Als sie eines Tages durch Buchloe fuhren, fiel die Entscheidung ganz spontan: »Es ist hübsch hier, und die Leute sind sehr nett«, sagt Karin Korda. Heute erinnert sich das Paar daran, dass Schauspielkollege Raimund Harmstorf, der bei Marktoberdorf wohnte, oft vom Allgäu geschwärmt hat.

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