Memmingen / Illertissen
Gammelfleischprozess geht in neue Runde

Für heute ist ein weiterer Verhandlungstag im Gammelfleischprozess vor dem Memminger Landgericht angesetzt. Die Verfahrensentwicklung in dem Strafverfahren gegen Gerhard Kollmer, unter anderem wegen Inverkehrbringens von untauglichem Fleisch, hatte es erforderlich gemacht, den Termin vom vergangenen Mittwoch auf heute zu verlegen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 45-jährigen vor, im Jahr 2004 mehr als 300 Tonnen Gammelfleisch in den Handel gebracht zu haben. Bei dieser Ware habe es sich teilweise um Schlachtabfälle gehandelt, die eigentlich zur Tierfutterherstellung verwendet werden sollten. Dem Angeklagten wird Betrug in 15 Fällen vorgeworfen, zudem soll seine Firma keine Zulassung für den Handel mit Schlachtabfällen gehabt haben. Insgesamt werden in dem Fall 30 Zeugen aussagen.

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