Für die Spielkultur eine Bereicherung

Kempten (mh). - Ihren Zweck voll erfüllt haben die Vorbereitungsspiele des FC Kempten. Am Freitag siegte der Fußball-Landesligist beim Stadtrivalen TSV Kottern mit 3:0 (1:0). Am Sonntag wurde die Torausbeute mit 6:0 (5:0) beim Bezirksligisten TSV Sulzberg verdoppelt. Bevor der neue Trainer des FC Kempten, Uwe Wegmann, in dieser Woche seinen Kader differenziert und auf etwa 18 Spieler eingrenzt, kamen in den Testbegegnungen Nummer zwei und drei noch einmal alle Akteure zum Einsatz. Offensichtlich wurde, dass die Neuzugänge Andreas Maier vom 1. FC Sonthofen (in Kottern in der Abwehr, in Sulzberg im defensiven Mittelfeld eingesetzt), Axel Fuchsenthaler (FC Memmingen) und Thomas Rathgeber (A-Junioren des SSV Ulm) für die Spielkultur des FCK eine Bereicherung sind. In Sulzberg gab auch Wegmann sein Debüt als Spieler-Trainer beim FCK. Er war nicht nur Abwehrchef, sondern auch ständige Anspielstation und Vorbereiter erfolgversprechender Angriffsversuche. Obwohl nach den ersten eineinhalb Wochen der Vorbereitung - Schulung der Ausdauer im Mittelpunkt - die Beine schwer waren, gefiel der FCK jeweils durch engagierte und offensive Spielweise. Beim Bezirksoberligisten in Kottern brauchte Kempten eine halbe Stunde Anlaufzeit, um auf Touren zu kommen. Zunächst wurden gute Chancen ausgelassen. Dann erzielte Rathgeber im Nachschuss die Führung (35.). Mit einem Lupfer erhöhte er auf 2:0 (54.). Danach wechselte der sportliche Leiter Herbert Hegenbart (er vertrat den verhinderten Uwe Wegmann an der Seitenlinie) nach und nach mehr als die halbe Mannschaft aus. Nach schöner Vorarbeit von Johannes Zwickl und Ratgeber stellte Alexander Dreier nach einer knappen Stunde den 3:0-Endstand her.

Auerbacher: 'Eine Augenweide' Von Anfang an hellwach war der Landesligist in Sulzberg. Wieder war es Rathgeber, der den Torreigen eröffnete (6.). Nach zwei energischen Antritten erzielte Fuchsenthaler seine ersten Treffer für den FCK (11., 23.). Szenenapplaus gab es für Rathgebers Tor zum 4:0, als er eine Flanke von Fuchsenthaler fast von der Strafraumgrenze aus vollem Lauf volley unter die Latte knallte. Dem wollte Kapitän Alex Sauer nicht nachstehen. Er deutete mit seinen Toren zum 5:0 und 6:0 (41., 89.) an, dass mit ihm auch in der kommenden Saison zu rechnen ist. Vor allem die Angriffsleistung der ersten Halbzeit in Sulzberg ließ bei den Verantwortlichen des FCK Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison aufkeimen. Erster Vorsitzender Manfred Arnold hatte 'ein munteres Spielchen' gesehen. Für den Interims-Coach der vergangenen Saison, Walter Auerbacher, war die Offensiv-Vorstellung des FCK im ersten Durchgang 'eine Augenweide'. Nach der Pause litt der Spielfluss beim FCK unter den zahlreichen Auswechslungen. Nur Alexander Wolf, Sauer und Wegmann spielten in Sulzberg über die volle Distanz. Nun sind die Spieler gespannt, wen FCK-Coach Wegmann in seinen differenzierten Kader beruft und wer zunächst 'ins zweite Glied' zurück muss.

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