Rieden am Forggensee
Frohe Weihnacht auf Esperanto

Wenn es Trixini nicht gäbe, den Magier mit dem blauen Stein, dann würde der heutige Tag wohl kaum als Gedenktag erkannt. Doch Trixini ist nicht nur Zauberer, sondern auch Chefdelegierter des Esperanto-Weltbundes für das Allgäu. Esperanto ist die einzige künstliche Sprache, die sich zu einer Kultursprache entwickelt hat. Erfunden wurde sie von Dr. Ludwik Leijzer Zamenhof, der heute vor 150 Jahren, am 15. Dezember 1859, geboren wurde.

Hier in der Region ist Esperanto selten zu hören, eher zu lesen: Kaufbeuren gab seinen Stadtprospekt in dieser Sprache heraus, die Villa in Pinswang wirbt ebenfalls damit. Und - auch wegen Trixini - selbst was Rieden am Forggensee seinen Gästen zu bieten hat, kann man im Internet auf Esperanto nachlesen. Sehr rührig ist der Esperanto-Club in München, wo die polnische Generalkonsulin für ihren Landsmann Zamenhof zum Geburtstag einen Empfang gab. Da sang sogar ein japanischer Chor Werke von Chopin auf Esperanto.

«Gojan Kristnaskon!»

Trixini, mit bürgerlichem Namen Hans-Jörg Kinder, wäre es ein großes Anliegen, dass sich Esperanto auch im südlichen Ostallgäu mehr verbreitet. Immerhin, so schreibt er zum Zamenhof-Geburtstag, benutze zum Beispiel der Schriftsteller Umberto Eco («Der Name der Rose») die Brückensprache wie selbstverständlich. Und selbst Papst Benedikt XVI. grüßt beim Segen «Urbi et Orbi» die Gläubigen auf Esperanto. Und Trixini schickt jetzt vor Weihnachten seine Grüße zum Fest auf Esperanto übers Land: «Gojan Kristnaskon kaj felican Novan Jaron» - frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr.

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