Freude über gelungenes Werk

Marktoberdorf(sg). - 30 Jahre lang mussten Schüler und Lehrer auf sie verzichten: Jetzt endlich konnte sie eingeweiht werden, die Aula der Hauptschule Marktoberdorf. Gleichzeitig ist die für 3,2 Millionen Euro sanierte Dreifachturnhalle wieder in feierlichem Rahmen ihrer Bestimmung übergeben worden. Die Notwendigkeit beider Maßnahmen, so Bürgermeister Werner Himmer in seiner Festansprache in der neuen Aula, sei unbestritten gewesen. Beides sei sehr gut gelungen und habe die Anstrengungen gelohnt. Den kirchlichen Segen gaben Kaplan Michael Vogg von der katholischen und Pfarrer Andreas Fach von der evangelischen Kirche. Sowohl optisch als auch funktional seien Aula und Turnhalle hervorragend gelungen, betonte auch Schulleiter Leonhard Reichhart in seiner Rede, die er vor vielen geladenen Gästen hielt. In nur einem Jahr Bauzeit sei beides fertiggestellt gewesen und habe sich seit dem Beginn des Schuljahres schon vielfach bewährt. Sein Dank ging an viele, insbesondere aber an Herbert Sauer und Peter Lederle vom Stadtbauamt und die ausführenden Firmen. Gefeiert werde, so Himmer, die Fertigstellung eines großen Projektes, das bereits unter seinem Vorgänger, Altbürgermeister Wolfgang Weinmüller, auf den Weg gebracht worden sei. Auch Himmer lobte die Planung und die Durchführung und dankte den daran Beteiligten, insbesondere auch dem Lehrerkollegium mit Leonhard Reichhart an der Spitze für seine praxisnahen Vorschläge, aber auch dem Schulhausmeister für seine Umsicht während der Bauzeit.

Mit der Sanierung der Turnhalle und der neuen Aula werde der gute Ruf Marktoberdorfs als Schulstadt weiter untermauert. Dass innerhalb von nur einem Jahr ein Bauvolumen von insgesamt 4,2 Millionen Euro umgesetzt werden konnte - zu den 3,2 Millionen für die Turnhalle und den 850000 für die Aula kamen 150000 Euro für den Einbau eines Blockheizkraftwerkes), führte Stadtbaumeister Herbert Sauer auf die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten zurück. Und 'höchstes Lob' für das vollendete Werk sprach auch der Elternbeiratsvorsitzende Winfried Angerer aus. Er dankte auch für die Spenden verschiedener Firmen, die der Schule zugute kamen. Dass der Bildungsauftrag der Schule darin bestehe, die Gesundheit von Körper, Seele und Geist zu fördern - daran erinnerte Andreas Fach, der die Glückwünsche der Kirchen überbrachte. Mit der Fertigstellung der Bauwerke komme beides ganz im Sinne der ganzheitlichen Erziehung zusammen. Umrahmt wurde der Festakt von musikalischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler. Was lag dabei näher, als das Lied von den fleißigen Handwerkern. Vom musischen Können der Hauptschüler zeugten aber auch weitere sängerische und instrumentale Darbietungen. Und als Überraschung gaben Sängerinnen aus der Partnerschule Budapest eine Zugabe. Sie waren erst kurz zuvor eingetroffen. Mit Eltern und Freunden wurde an der Hauptschule im Anschluss an den Festakt ein großes Frühlingsfest gefeiert (siehe Seite 36).

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