Nesselwang
Fragen von A wie ABC-Bad bis W wie Winterdienst

Regen Gebrauch machten die Besucher der Nesselwanger Bürgerversammlung von der Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen zu Wort zu melden. l Tempo 30: Dass die Schilder abmontiert wurden, die für Lkw und Busse die Geschwindigkeit auf der Ortsdurchfahrt auf Tempo 30 beschränken, beklagte Hans Greis. Das Straßenbauamt sei der Meinung, diese seien nach der Eröffnung der A7 nicht mehr nötig, sagte Bürgermeister Franz Erhart. Man werde aber noch mal nachhaken.

l Verkehrsinsel und Prospekte: Josef Böck bat darum, die neue Verkehrsinsel in der Füssener Straße mit Katzenaugen zu markieren. Sie sei sonst im Dunkeln schwer zu erkennen. Außerdem beklagte er, dass große Mengen aktueller Ortsprospekte über den Altpapiercontainer entsorgt worden seien: «Wie kann man nur so viel zu viel bestellen?» Bürgermeister Erhart sagte zu, beiden Punkten nachzugehen.

l Brummi-Route? Dass an der Abzweigung von der Kreisstraße OAL1 in Richtung Thal/Rindegg die Schilder mit der Gewichtsbeschränkung abmontiert wurden, beunruhigt Franz Haug. Nachdem die Autobahnumfahrung in Richtung Nesselwang nur für Lkw unter 3,80 Metern Höhe ausgeschildert sei, befürchtet er, dass höhere Fahrzeuge künftig den Schleichweg nutzen. Die Schilder seien nur abmontiert worden, weil sie verwittert gewesen seien, beruhigte ihn Bürgermeister Erhart.

Sie würden durch nagelneue ersetzt. Als Brummi-Ausweichroute wäre die Straße viel zu schmal.

l Mittlerer Markt: «Lasst Euch doch was Vernünftigeres einfallen für den Platz als einen Parkplatz. Den brauchen wir nicht!», kritisierte Sascha Böck die Planung für den Bereich Mittlerer Markt. Den Platz könne man nicht im gegenwärtigen Zustand lassen, entgegnete der Bürgermeister. Es solle ein attraktiver Platz auch für kleinere Veranstaltung wie den Biomarkt entstehen.

l Winterdienst: Matthias Ebentheur beklagte, dass durch den Schneepflug regelmäßig die Fassade des Heimathauses verdreckt werde. Er werde die für die Räumung der Bundesstraße zuständigen Stellen auf dieses vielen bekannte Manko hinweisen, sagte dazu der Bürgermeister.

Der Pflug fahre zu schnell, weshalb der Matsch zu weit spritze.

l Bauschutt: Hubert Martin regte an, im Winter auf dem Wertstoffhof Bauschutt in kleinen Mengen abgeben zu können. In der kalten Jahreszeit werde viel an Wohnungen und Gärten gemacht. Den Schutt müsse man bis nach Marktoberdorf fahren. Der Bürgermeister sagte zu, die Anregung weiterzugeben.

l Jugendideen: Nach der ersten Jungbürgerversammlung in Nesselwang sei viel Energie verpufft, beklagte Alexander Haag. Man habe die Jugendlichen zwar in Tischrunden diskutieren und Ideen entwickeln lassen, diese aber nicht weiterverfolgt. Bis jetzt sei noch nichts ins Rathaus getragen worden, entgegnete Bürgermeister Erhart.

l Alpspitz-Bade-Center: Wie viel Geld der Markt jedes Jahr für das Bad drauflege, wollte Reinhard Gschwend wissen. Derzeit seien es rund 300000 Euro, antwortete der Bürgermeister. Man suche derzeit eine Lösung, die Belastung für den Markt zu verringern. Nachdem das ABC «eine regionale Geschichte» sei, hoffe man auf eine Beteiligung der Nachbarorte.

l Schneezeichen: Ob die Schneezeichen an Nebenstraßen unbedingt so dicht und gefährlich für Außensiegel an der Fahrbahn stehen müssen, fragte Josef Dopfer. Laut Schneepflugfahrern müssten sie 35 bis 40 Zentimeter neben der Fahrbahn stehen, entgegnete Bürgermeister Erhart. Sonst drohe bei Schneetreiben die Übersicht verloren zu gehen.

l Lob für Markt und Mächler: Gute Noten gab Ludwig Hindelang für den Friedhofvorplatz, die Verkehrsinsel vor dem Heilig-Geist-Spital, die Straße zur Zillhalde mit Geh- und Radweg sowie die Leiterstiegen oberhalb des Wasserfalls. Außerdem lobte er ausdrücklich Albert Mächler, der sein Versprechen wahr gemacht hat, den Bildstock am Weg zur Dohlebrücke zu sanieren.

l Nikolausmarkt: Michael Schade vom Verkehrsverein lud zum Nikolausmarkt ein, den sein Verein erstmals am 6. Dezember ab 15 Uhr zusammen mit anderen Vereinen sowie den Elternbeiräten von Schule und Kindergärten organisiert.

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