Flächennutzungsplan: Vorentwurf steht

Eggenthal (hjh). - Kreisplaner Gernot Frenz informierte im Gemeinderat Eggenthal ausführlich über die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum neuen Flächennutzungsplan, der langfristig die Bodennutzung in der Gemeinde vorgibt. Gravierende Bemerkungen seien nicht enthalten. Zunächst ging Frenz auf die Schreiben der Nachbargemeinden ein. Kein Problem sei der Wunsch Friesenrieds, für eine eventuelle Erweiterung der bestehenden Kläranlage in Richtung Norden ein Grundstück aufzunehmen. Die Darstellung der Wasserschutzzonen auf Irseer Fluren wird ergänzt. Der Bitte des Marktes Ronsberg, die gut ausgebildeten Auwaldgebiete herauszustellen, wird jedoch nicht entsprochen. Das Landratsamt mit seinen verschiedensten Sachgebieten habe grundsätzlich geringfügige Änderungen angemeldet. Teilweise sei lediglich der Erläuterungsbericht zu ergänzen, sagte der Fachmann. Aufgrund der Gleichbehandlung wird an der bisherigen Überplanung von Romatsried festgehalten und auf eine unterschiedliche Darstellung - laut Kreisbaumeister Hohenadl besitze der Ort räumlich getrennte Siedlungsansätze - verzichtet. Die Repräsentation überschwemmungsgefährdeter Gebiete, das das Wasserwirtschaftsamt gerne möchte, sei ohne amtliche Angabe nicht möglich.

Der Gewässerentwicklungsplan enthalte ja auch keine Hochwasserrückhaltungen, so Frenz. Durchaus dankbar sei er für die vielen kleinen Ergänzungen des staatlichen Forstamtes. Die Äußerungen der zwölf Bürger, die sich gemeldet hatten, richteten sich hauptsächlich gegen die geplanten Umgehungsstraßen. Aus topografischen Gründen sei eine Verlegung nicht machbar, meinte Frenz. Die Ratsmitglieder verabschiedeten einstimmig den Vorentwurf. Die Kreisplanungsstelle wurde beauftragt, die Änderungen einzuarbeiten und die Beteiligten zu unterrichten. Um die Anbindung der Firma Mitschke an die Kreisstraße zu optimieren, wurde in der fünften Variante des Bebauungsplanvorentwurfes 'Mitterfeld' die Haupterschließungsstraße an den nördlichen Rand gelegt, erläuterte Bürgermeister Hugo Greisel. Anton Sanktjohanser bat darum, einen durch das Baugebiet mittig laufenden Gehweg einzuplanen. Es reiche auch eine Art Trampelpfad aus, so Hildegard Knauer. Frenz wird die neue Version in seiner Planung berücksichtigen. Man solle sich noch weitere Stellen für die Anmeldung zum Wettbewerb des Landkreises 'Hecken im Garten und Landschaft' überlegen, bat Greisel. Er schlug vor, die alte Naturhecke in Stehlings, die seitlich in Richtung der Mindel stünde, der Behörde anzuzeigen.

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