Feuerwehr-Nachwuchs brennt vor Ehrgeiz

Riezlern/Kleinwalsertal (ös). Um den Feuerwehr-Nachwuchs braucht man sich im Kleinwalsertal wohl keine Sorgen zu machen. Die zwölf- bis 15-jährigen Anwärter lernen jetzt schon intensiv das Grundhandwerk der Floriansjünger. Erst jüngst absolvierten die angehenden Brandbekämpfer eine Übung in der Hauptschule, wobei sogar die große Drehleiter Verwendung fand und Schüler aus dem Gebäude gerettet werden mussten.

Alte Hasen, die sich bei vielen Ernstfällen bewährt haben, bilden unter dem Kommando ihres Chefs Marcus Fritz den mehr als ein Dutzend starken Feuerwehr-Nachwuchs aus. Dass im Unterricht viel hängen bleibt, stellten die Jugendlichen aus dem Walsertal erst kürzlich bei einem Wissenstest in der Landesfeuerwehrschule Feldkirch unter Beweis. Die knifflige Prüfung verlangte den Anwärtern einiges ab. Abgefragt wurde etwa die Handhabung der Gerätschaften, aber auch viel theoretisches Wissen. Die Walser Jugendfeuerwehr präsentierte sich im Vergleich mit ihren gleichaltrigen Konkurrenten von der besten Seite und erreichte durchweg die höchstmögliche Punktezahl. Die Allerjüngsten sind jetzt stolze Träger des bronzenen Wissenstest-Abzeichen. Und den etwas Älteren wurde das silberne Abzeichen an die Brust geheftet. Aber auch die Praxis war im Wettkampf der Vorarlberger Jugendfeuerwehren in Feldkirch gefragt. Zweimal stellte die Walser Jungtruppe in verschiedenen Diszplinen den Sieger. Vernebelte Gebäudefluren Wieder zurück im heimischen Tal, suchten die erfolgreichen Brandschützer in spe die dritten und vierten Klassen der Hauptschule Kleinwalsertal auf. Ziel war es, noch mehr Buben und Mädchen für den ehrenamtlichen Dienst im Interesse der Allgemeinheit zu werben. Dabei wurde sogar ein Brandfall simuliert, wobei Schüler von Atemschutztrupps aus den vernebelten Gebäudefluren über Leitern und die große Drehleiter aus dem Gebäude geholt werden mussten. Alles wurde natürlich überwacht und dirigiert von Abschnitts-Kommandant Bernhard Schneider und vom Riezler Feuerwehrführer Konrad Pfefferle. Beide hatten zuvor in einer Info-Stunde für die dritten und vierten Klassen viele Fragen zum Feuerwehrwesen beantwortet. Weitere Informationen über den Walser Feuerwehr-Nachwuchs gibt?s im Internet: www. jugendfeuerwehr. at

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