Westendorf
Fast konkurrenzlos

Einen Medaillenregen gab es für den Nachwuchs des TSV Westendorf bei der schwäbischen Meisterschaft in Bellenberg. Dabei stach vor allem die Jugend des Bundesligisten heraus: In der A- und B-Jugend wurde jeweils der erste Platz in der Mannschaftswertung erkämpft.

Bei der E-Jugend gingen nur zwei Westendorfer an den Start. Daniel Joachim und Felix Mayrhofer starteten beide in der Klasse bis 27 kg. Joachim überzeugte durch schöne Techniken und belegte den ersten Rang, Felix erkämpfte sich im kleinen Finale die Bronzemedaille. Stefan Joachim stand seinem Bruder in nichts nach. Unangefochten holte er sich in der D-Jugend den Titel des schwäbischen Meisters.

Perfektes Turnier

Ein perfektes Turnier rangen Niklas Stechele bis 25 kg und Michi Steiner bis 23 kg. Beide gewannen Gold. In der Klasse von Stechele schafften drei Westendorfer das Kunststück, alle drei Medaillen abzusahnen: Silber ging an Lukas Königsberger, Bronze an Nico Fischer. Nico Steiner beendet das Turnier auf Platz fünf. Max Schmidt auf Platz sieben (27 kg und 29 kg).

Bei Philipp Reiner, Max Strobel und Maurice Steiner machte sich das viele Training bemerkbar. Alle drei traten bei der C-Jugend an. Reiner holte Gold, Steiner Silber und Strobl Bronze.

Die eindeutig stärkste Altersklasse der Ostallgäuer war die B-Jugend: Gold gewannen Markus Stechele (34 kg), Philipp Geisenberger (38 kg), Felix Jürgens (46 kg) und Lennart Wunderlich (54 kg). Silber ging an Philipp Lenz, der bis 58 kg seinen Mannschaftskollegen Matthias Kohler auf Platz drei verwies. Ebenfalls Bronze ergatterte sich Michael Einsle bis 38 kg. Florian Köngisberger erkämpfte sich einen guten vierten Platz in der Klasse bis 42 kg. Aber auch die Bilanz der A-Jugend kann sich sehen lassen: Alle fünf Starter schafften den Sprung auf das Treppchen. Chris Kraemer erkämpfte sich ohne Probleme in der Klasse bis 46 kg Gold.

Robert Ledermann erwischte ebenfalls einen guten Tag und holte sich den Titel bis 50 kg. Tizian Reggel bekam zu spüren, dass er noch an der technischen Finesse zu feilen hat. Bis 54 kg belegte er Platz drei. Domenic Kerler dagegen zeigte, dass er auch gegen deutlich schwerere Gegner mithalten und sogar gewinnen kann: Bis 69 kg wurde er schwäbischer Meister. Sein erstes Turnier in der noch jungen Karriere bestritt Andreas Klingler bis 85 kg. Durch eine taktische Meisterleistung im Finale holte er sich Gold.

Bei den Männern gingen lediglich drei Athleten an den Start. «Nach der langen Bundesligasaison haben sich viele aus der ersten Mannschaft eine Pause gegönnt», sagte Trainer Bernhard Hofmann. Thomas Simnacher bewies im ungeliebten griechisch-römischen Stil sein Können und wurde in der stark besetzten Klasse bis 66 kg schwäbischer Vizemeister.

Max Vater zeigte nach einer grandiosen Landesligasaison und einigen Bundesligaeinsätzen, dass er auch auf den Einzelmeisterschaften voll angreifen will. Bis 84 kg holte er sich die Goldmedaille. Jürgen Völk erkämpfte bis 74 kg den vierten Platz.

Somit gewann der TSV Westendorf mit großem Abstand vor dem TSV Kottern und dem KSV Unterelchingen die Mannschaftswertung.

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