Asch
Fast doppelt so viel Arbeit für die Feuerwehr

Fast doppelt so viele Einsätze wie noch im Jahr zuvor hatte die Ascher Feuerwehr 2009 zu verzeichnen. Insgesamt 21-mal musste die 40 Mann starke Truppe ausrücken. Im «ruhigen Jahr 2008» war dies nur zwölfmal der Fall gewesen. Über Einzelheiten informierte Kommandant Manfred Rock bei der Generalversammlung in der Restauration Blätz.

Hatte es im Jahr 2008 keinen einzigen Brandeinsatz gegeben, so waren es 2009 gleich sechs Brände, zu denen die Wehr gerufen wurde. Zu den sieben technischen Hilfeleistungen zählten neben Verkehrsunfällen auch kuriose Ereignisse wie etwa die schwierige Rettung einer Katze vom Baum, bei der man sogar noch die Drehleiter der Feuerwehr Landsberg in Anspruch nehmen musste. Erstmals in der Ascher Feuerwehrgeschichte wurde man zu einer «Wohnungsöffnung» gerufen. Fünf Sicherungswachen und drei Fehlalarme komplettieren die Einsatzbilanz des Vorjahres.

Insgesamt wurden bei den Einsätzen 439 Stunden ehrenamtlich geleistet, dazu kommen weitere 993 Stunden bei etwa 50 Übungen. Noch nicht eingerechnet sind darin die zahlreichen Einsatzstunden, die 15 Ascher Feuerwehrleute am Neujahrstag bei dem Großfeuer in Leeder aufwendeten.

Hierbei habe sich der neue mobile Wasserwerfer bewährt, berichtete Rock. Ausführlich informierte er ebenso über die von seinen Aktiven besuchten Lehrgänge und die Planung für das Jahr 2010.

Die Leistung der Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft würdigte Fuchstals zweiter Bürgermeister Norbert Kees. Kreisbrandinspektor Robert Waldhauser ging auf die Rettungsleitstelle ein. «Wir sind aus den Kinderschuhen raus», freute er sich, auch wenn es noch einen «kontinuierlichen Verbesserungsprozess» gebe. Lob spendete er für das gute Miteinander der Ascher Feuerwehr und ihren Nachbarn, was sich bei der reibungslosen Zusammenarbeit beim jüngsten Einsatz in Leeder gezeigt habe.

Ihren Zusammenhalt pflegen die Floriansjünger in dem Verein, dem Wolfgang Kornes voransteht. Dieser berichtete von der Segnung des Florianbrunnens im vergangenen September. Man werde die Statue auch künftig am Namenstag des Heiligen mit Blumen schmücken, kündigte Kornes an. In diesem Jahr wird man sich nicht nur wieder an den örtlichen Festen und Wettbewerben beteiligen, sondern auch einen Ausflug ausrichten, versprach der Vorsitzende.

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