Obergünzburg
Fast 8000 Stunden ehrenamtlich im Dienst

Die Bilanz, die Bereitschaftsleiter Bernd Prantl in der Jahresabschlussfeier für das Jahr 2009 zog, konnte sich sehen lassen: Fast 8000 Stunden waren die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Obergünzburg im Dienst - und das alles ehrenamtlich.

4000 Stunden davon entfielen auf den Rettungsdienst, über 500 Stunden auf Sanitätsdienste, zum Beispiel beim Rockfrühling Untrasried oder bei Fußballturnieren. Über 500 Stunden leisteten sie bei der Veranstaltung von Erste-Hilfe-Kursen: Insgesamt 37 davon bot die Obergünzburger Bereitschaft an, darunter auch speziell für die Berufsgenossenschaft, für Schulen und Erzieher.

Jeder leistete im Durchschnitt 200 Stunden Dienst

Über 600 Stunden kamen für die Rotkreuzler beim Besuch der Unterrichtsabende ihrer Bereitschaft zusammen, 250 Stunden ihrer Freizeit investierten sie in Lehrgänge und Fortbildungen. Beim Auf- und Ausbau eines Katastrophenschutz-Anhängers wurden über 500 Stunden geleistet (wir berichteten).

Blutspendetermine, Glückshafendienste, Katstrophenschutzübungen, Besprechungen und organisatorische Arbeiten machten das Stundenkonto komplett. Jedes der insgesamt 39 Bereitschaftsmitglieder hat damit im Schnitt 200 Stunden Dienst für die Allgemeinheit geleistet. Dabei plagen das junge Team um Bernd Prantl keine Nachwuchssorgen: Es durfte sich 2009 über fünf Neuzugänge freuen. Da gab es für die engagierte Obergünzburger Bereitschaft auch viel Lob vom stellvertretenden Vorstand des Kreisverbandes, Dr. Christof Albert, und von Kreisbereitschaftsleiter Peter Pohl. Er sei stolz auf die Obergünzburger Bereitschaft, bekannte letzterer. Hier seien gute Ausbilder vor Ort, welche die Jugend motivieren.

«Wo wäre unsere Gesellschaft ohne die Ehrenamtlichen», fragte er und zählte auf, dass in ganz Bayern 75 Millionen Stunden monatlich ehrenamtlich geleistet werden.

Zweiter Bürgermeister Herbert Heisler stellte die Bedeutung der BRK-Bereitschaft für die Gemeinde heraus. Sie füge sich ganz hervorragend in die gut funktionierende Vereins- und Verbandslandschaft des Marktes ein. Sein eigener schwerer Unfall habe ihm die Wichtigkeit der Aufgabe, der sich die Rotkreuzler stellen, sehr bewusst gemacht.

Gemeinsam mit dem Bereitschaftsleiter verteilten die Redner Urkunden und Präsente für langjährige Zugehörigkeit und besonderes Engagement.

Es wurden geehrt Stefan Rauscher, Ulrike Müller, Matthias Jandl, Bettina Bayer, Michaela Schmidt und Dominik Herold für fünf Jahre Mitgliedschaft, Elfriede Fuhrmann (welche aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte) für 30 Jahre Zugehörigkeit, sowie Stefan Rauscher und Andreas Osterried für ihr außerordentliches Engagement beim Aufbau des Hängers.

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