Hopferau
Exportpreis geht nach Hopferau

Sie macht Japaner, Chinesen, Amerikaner und Australier glücklich: Rita Steiger aus Hopferau plant mit ihrem «Royal Wedding Service» Hochzeiten. Vor allem ausländische Paare nutzen dieses Angebot, um in Füssen - nahe der Königsschlösser - unter die Haube zu kommen. Sie wollen den perfekten Hochzeitstag in einer idyllischen Landschaft. Nun wurde Rita Steiger für ihre Geschäftsidee ausgezeichnet - sie erhielt den «Exportpreis Bayern für Tourismus 2009».

Seit elf Jahren ist Steiger als Hochzeitsplanerin aktiv. Anfangs nutzten vor allem Japaner und Amerikaner ihren Service - inzwischen ist sie auch auf dem chinesischen Markt bekannt. Einmal pro Jahr kommen Pärchen aus dem Land der Mitte zu einer Massenhochzeit nach Füssen - samt Gruppenfoto nahe Schloss Neuschwanstein.

Ein solches Foto in unserer Zeitung war der Auslöser für die nun erfolgte Preisverteilung: «Ich habe einen Anruf von der IHK Schwaben bekommen», so Rita Steiger. Darin wurde die Hopferauerin auf den Exportpreis aufmerksam gemacht, sie solle sich doch bewerben. «Denn bisher hatte noch keiner aus Schwaben gewonnen.» Das hat sich nun geändert.

Fünf erfolgreichen mittelständischen Exporteuren verlieh Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die Auszeichnung: «Die Preisträger haben sich durch die Krise nicht entmutigen lassen. Mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen haben sie sich auf den internationalen Märkten mit großem Erfolg durchgesetzt. Diese Beispiele machen auch anderen Unternehmen Mut, die Chancen auf den Weltmärkten zu suchen und zu nutzen.»

Die Laudatio auf Rita Steiger hielt Siegfried Gallus, der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Er sprach von einer Traumgeschichte und betonte, dass nicht nur Rita Steiger von der Geschäftsidee profitiere: Auch die Hoteliers, Gastronomen und alle Dienstleister rund um die Hochzeit «verdanken ihrer Idee gute Umsätze und gute Arbeit. Und ganz nebenbei hat die Exportpreissiegerin für den Tourismusstandort Allgäu und Bayern eine millionenfach gesehene und gelesene Werbung ausgelöst».

Die Hopferauerin nutzte die Chance, um bei der Preisverleihung gleich weitere Kontakte mit Vertretern von Außenhandelskammern zu knüpfen. Denn sie will ihr Angebot ausweiten: «Wir hatten auch schon Anfragen aus Indien.»

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