EVF: Als Spitzenreiter in das Spitzenspiel

Füssen (me). Der Busfahrer des EV Füssen braucht heute kein Navigationssystem, um den Weg zur Grafinger Eishalle zu finden. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison treten die Leoparden um 20 Uhr beim EHC Klostersee an. Nach zwei Siegen zum Auftakt der Oberliga-Abstiegsrunde will der EVF mit dem dritten Erfolg die Voraussetzung für ein echtes Spitzenspiel am Sonntag, 18 Uhr, im BLZ schaffen. Dann trifft der EVF auf den ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenzweiten Haßfurt, der mit einigen Ex-Bundesligaspielern in der Lechstadt antritt. Mit sieben Punkten aus vier Begegnungen zählte der EHC Klostersee in der Vorrunde zu den Lieblingsgegnern des EV Füssen. Allerdings waren die Partien mit den Oberbayern stets hart umkämpft: Die letzten beiden Spiele entschieden die Leoparden erst in der Verlängerung für sich. 'Das wird wieder ein ganz heißer Tanz', meint Trainer Franz-Josef Baader. Der EHC hat sich vor Wochenfrist von Trainer Beppo Schlickenrieder getrennt und unter dem Interimscoach, dem verletzten Kapitän Martin Sauter, wieder zu den Eishockeytugenden Einsatz und Kampf zurückgefunden.

Ohne Häfele und Schneider Das zeigten die Grafinger vor allem beim 5:1-Erfolg gegen Bayreuth, obwohl ihr 'Torschütze vom Dienst', Petr Zajonc, keinen Treffer markierte. Verzichten muss Baader am Wochenende auf Florian Häfele, der sich in Selb eine Schulterverletzung zugezogen hat. Außerdem fällt der Langzeitverletzte Florian Schneider weiterhin aus. Ansonsten ist alles an Bord. Im Tor werden sich weiterhin André Irrgang und Christian Krüger abwechseln. Letzterer verdiente sich mit dem 'Shut-out' gegen Berlin seine erste Berufung in das Allstar-Team einer Eishockey-Zeitung. 'Die Torwartfrage ist unser einziges Luxusproblem', meint Baader.

Ex-Bundesligaspieler zu Gast Am Sonntag, 18 Uhr, haben die Leoparden Heimrecht gegen den ERC Haßfurt. Die Haie starteten mit fünf Punkten in die Abstiegsrunde. In den Reihen der Unterfranken stehen mit Josef Eckmair, Sebastian Buchwieser, Holger Mix und Torwart Joachim Appel ehemalige Bundesligaspieler. 'Wir wollen Revanche', sagt Baader und erinnert sich an die Play-Off-Spiele der vergangenen Saison, als der ERC den EVF ausgeschaltet hat. 'Die Haßfurter haben eine bissige Mannschaft', meint der Leoparden-Dompteur und erwartet ein 'hartes Stück Arbeit'. Jeder müsse an sein Limit gehen und sich beweisen. Den gleichen Einsatz fordert auch der geschäftsführende Vorstand Jürg Tiedge von den Spieler bereits im Hinblick auf die kommende Saison: 'Der Großteil will auch weiter für den EVF spielen. Also können sie sich jetzt für neue Verträge empfehlen.'

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