EV Füssen in der Jugendarbeit top

Füssen (dme/me). Für den EV Füssen hat sich die intensive Jugendarbeit erneut bezahlt gemacht. Die Füssener erhielten aus dem Nachwuchs-Pool des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) erhielten 33336 Euro. Laut DEB so viel, wie kein anderer Verein im Bundesgebiet. 'Das ist das Ergebnis unserer auf die Jugend setzende Vereinspolitik', sagt der geschäftsführende Vorstand des EVF, Jürg Tiedge. Die Zahlung wird nach dem so genannten Reindl-Modell errechnet. Nach Artikel 64 der Spielordnung zahlen die 13 Vereine der 2. Bundesliga pro verpflichtetem Spieler 2500 Euro, die 20 Oberligisten 1500 Euro in einen Pool ein. Die Auszahlung wird nach Kriterien festgelegt, die die Nachwuchsförderung des jeweiligen Vereins beurteilen. Nach einem bestimmten Schlüssel werden die Kriterien wie spielberechtigte Nachwuchsspieler, Ligenzugehörigkeit der Nachwuchsmannschaften, Wechsel von Nachwuchsspielern in den Seniorenbereich, Anzahl der Einsätze in Nachwuchs-Nationalmannschaften sowie Anzahl der ausgebildeten Nachwuchs-Trainer in ein Punktsystem umgerechnet. Daraus wurde der Anspruch am Gesamtvolumen von heuer 686000 Euro ermittelt. In allen Bereichen war der EV Füssen im Vorderfeld zu finden und war damit der beste Oberligist. Einzige Ausnahme war die Zahl der spielberechtigten Spieler: Hier lag der Ex-DEL-Club und Spitzenreiter der Oberliga-Meisterrunde Moskitos Essen vor dem EVF. Aufgrund der Gesamtpunktzahl standen den Füssenern knapp 40000 Euro zu, was im Vergleich des Anspruchs aller Clubs den fünften Platz bedeutete. Da der EVF aufgrund von vier Neuverpflichtungen nur 6000 Euro eingezahlt hat, ergab sich die Nettoauszahlungssumme von 33336 Euro. Die gleichzeitig höchste Summe aller 37 Vereine. Der ESV Kaufbeuren lag mit 30170 Euro auf dem zweiten Platz. Das Schlusslicht bildet der Schwenninger ERC, der ein Minus von 34386 Euro aufweist.

15 Vereine im Plus Insgesamt erhalten 15 Vereine mehr als sie eingezahlt haben, der Rest schreibt rote Zahlen. 'Die Beträge zeigen, wer eine vernünftige Vereinspolitik betreibt', meint Tiedge. Das Geld muss zweckgebunden in der Nachwuchsarbeit eingesetzt werden und stellt für den EV Füssen laut Tiedge 'ein wichtiges Standbein' dar.

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