Es reicht nicht aus, den Standard zu halten

Weiler | ver | Irgendwas gibt's immer zu tun - im Hotel Tannenhof in Weiler. Seit Jahren wächst die Hotelanlage. Und wächst und wächst. Exakt dasselbe passiert laut Christian Langes von der Leitung des Hotels nämlich mit den Anforderungen, welche die Gäste an das Angebot stellen. Fast fertig ist ein Anbau zum Restaurant des Hotels, die Brunnenstube. Damit stehen auf 120 Quadratmetern rund 80 weitere Plätze für Gäste zur Verfügung.

Derzeit laufen noch Restarbeiten, so muss Langes zufolge beispielsweise der Gang beim Restaurant-Eingang noch fertiggestellt werden.

Für die Erweiterung des Restaurants gab es laut Langes mehrere Gründe: 'Aus Sicht des Hotelgastes hatten wir zu wenig Tische.' Denn während es früher möglich gewesen sei, mehrere Paare an einen Tisch zu setzen, wolle heute jeder seinen eigenen. Zudem brauche man mehr Platz, weil aus den umliegenden Orten eine steigende Zahl von Gästen zum Essen in den Tannenhof käme. Der zusätzliche Raum sei auch von Vorteil wenn man Gruppen unterbringen müsse und dabei nicht die anderen Gäste vom gewohnten Tisch umplatzieren wolle.

Die Brunnenstube ist eine von zahlreichen Um- und Neubauten, die in den vergangenen Jahren realisiert wurden: Die bebaute Fläche des Hotels hat sich von 7000 Quadratmetern im Jahr 1997 auf aktuell 9400 Quadratmeter ausgedehnt.

Dass beim Hotel Tannenhof, das derzeit über 102 Zimmer verfügt, stets etwas in Bewegung ist, war laut Langes 'schon immer so: Es war ein stückchenweises Wachstum in den letzten 20 Jahren.' Die Kunden erwarteten heute auch solche Investitionen: 'Die Ansprüche der Gäste sind in allen Bereichen gewachsen. Sie wünschen sich zum Beispiel größere und luxuriöser ausgestattete Zimmer. Es reicht also nicht, den gleichen Standard zu erhalten.'

So entstanden nicht nur zusätzliche Gebäude, auch die Angebotspalette wurde ausgeweitet. Denn die Geschichte des Tannenhofs beginnt in den 80er Jahren mit einer Tennishalle samt Restaurant und Kegelbahnen. Danach kamen laut Langes der Hotelbetrieb sowie die Bereiche Familienurlaub, Kurgäste, Wellness, Golf-Urlaub und Tagungsbetrieb als weitere Standbeine hinzu.

Ein Trend, den Langes in den vergangenen Jahren festgestellt hat: 'Die Gäste buchen heute kurzfristiger.' Es komme auch immer öfter vor, dass erst vor Ort, an der Rezeption, gebucht wird. Für Langes und die Mitarbeiter bedeutet dies vor allem eine geistige Umstellung: 'Wir machen die Dienstpläne für die kommende Woche erst am Ende der laufenden Woche. Zudem planen wir immer Puffer für zusätzliche Gäste ein.'

Neuer Wellness-Bereich ensteht

In Zukunft will Langes vor allem die Zielgruppe Wellness-Urlauber noch stärker ansprechen. Und weil auch da die Ansprüche wachsen, entsteht bis zum Frühjahr ein Wohlfühl-Bereich, unter anderem mit neuem, größerem Hallenbad samt beheiztem Außenbecken sowie Saunabädern und Ruhebereichen.

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