Allgäu
«Es ist nicht kontrollierbar»

Nachgefragt bei Bürgermeister Werner Himmer Wer erlässt ein Verbot, an Silvester Raketen und Ähnliches abzufeuern? Himmer: Das kann das städtische Ordnungsamt machen, es handelt sich um ein Geschäft der Verwaltung. So wurde es auch beim Verbot für den Bereich des Stadtplatzes gehandhabt. Der Stadtrat oder der zuständige Ausschuss wird darüber nur informiert.

Ein Verbot macht nur Sinn, wenn die Einhaltung auch überprüft wird. Der Leiter der Polizeiinspektion, Alfred Immerz, sprach angesichts der Vielzahl von Personen, die sich auch diesmal an Silvester am Stadtplatz nicht daran hielten, von einer gewissen Machtlosigkeit. Es sei schon schwer genug darauf zu achten, dass keine Betrunkenen mit Feuerwerk hantieren. Wie sind Ihre Erfahrungen?

Himmer: Es stimmt, es nicht kontrollierbar. Zu dem Verbot im Zentrum ist es damals gekommen, weil es einen Unfall mit einem Feuerwerkskörper gegeben hatte und eine Person verletzt worden war.

Auf dem Stadtplatz lagen an Neujahr viele detonierte Knallkörper. Wie lange mussten die Bauhofarbeiter die Spuren beseitigen?

Himmer: Da wird eine Stunde mit Sicherheit nicht gereicht haben. Die städtische Straßenreinigung war per Hand unterwegs, auch die Kehrmaschine war im Einsatz. Wir brauchten den Platz schließlich am Nachmittag für die Feier zur Neujahrsbegrüßung.

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