Kaufbeuren
«Es gibt viele, die einsam sind»

Besinnlich klang das Jahr im Kaufbeurer Stadtrat aus. Oberbürgermeister Stefan Bosse hielt traditionsgemäß seine Weihnachtsansprache und bedankte sich bei den 40 Stadträten aus den sieben verschiedenen politischen Fraktionen für die gute Zusammenarbeit.

Kaum persönlicher Streit

«Persönlichen Streit nehme ich in unserem Gremium kaum wahr, und wenn ab und zu jemand über die Stränge schlägt, gibt es immer auch einen Gemeinsinn, der so etwas wieder gerade rückt», meinte der CSU-Politker. Als positiv hob er für 2009 unter anderem die Ansiedlung der Fachhochschule in der früheren Neurologie und die Besieglung einer dritten Städtepartnerschaft mit Gablonz an der Neiße hervor. Trotz einbrechender Einnahmen gebe es auch 2010 zahlreiche wichtige Investitionen wie am Neuen Markt. Dann seien aber die Rücklagen allmählich aufgebraucht. Selbst wenn jetzt alle Projekte auf Eis gelegt würden, komme die Stadt künftig nicht um eine Schuldenaufnahme herum. Kaufbeuren sei es aber «gewohnt, aus wenig viel zu machen».

Werner Seibt (CSU) oblag es als ältestem Stadtrat, ebenfalls ein Resümee zu ziehen. Er hielt sich kurz. Man solle nicht vergessen, dass es in der Stadt eine große Zahl an Menschen gebe, die einsam seien. Ein Miteinander sei nötig. Seibt bedankte sich deshalb bei allen, die sich 2009 für die Wohl der Kaufbeurer eingesetzt hätten.

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