Füssen
«Es geht jetzt ums Ganze»

Der EV Füssen hat mit seinem 12:6-Sieg am vergangenen Wochenende in Landsberg ein eindrucksvolles Lebenszeichen abgegeben. Dieser Siegesimpuls soll auch auf das heutige Spiel um 19.30 Uhr in der Halle 1 des Bundesleistungszentrums gegen Deggendorf ausstrahlen.

«Es geht jetzt ums Ganze», betont geschäftsführender Vorstand Jürg Tiedge. Denn der Zug in Richtung Play-offs sei nach wie vor nicht abgefahren. «Wir haben noch die Chance, dort mitzumischen - und die wollen wir nutzen», kündigt er den vollen Einsatz seiner Spieler an. Dabei baut Tiedge auf Unterstützung von den Rängen: «Wir brauchen die Zuschauer unbedingt als sechsten Mann!», appelliert er an die EVF-Fans, ihrem Team bei diesem Schlüsselspiel zahlreich den Rücken zu stärken.

Dabei haben es die Schwarzgelben mit dem Team von Deggendorf Fire mit einem direkten Konkurrenten im Rennen um die Qualifikation für die Play-offs zu tun.

Und während der Füssener Coach Georg Holzmann von seinen Schützlingen erwartet, dass sie gewinnen, «wenn wir noch eine Chance haben wollen, in die Play-offs einzuziehen», hängen die Trauben für die Leoparden zwei Tage später beim Auswärtstrip nach Rosenheim wesentlich höher.

Nach dem jüngsten Sieg der Puckjäger vom Kobelhang ist das Selbstvertrauen in den Reihen des Altmeisters wieder angewachsen. Immerhin hat die Hoffnung, das Saisonziel zu schaffen, mindestens Platz acht zu erreichen, erneut ein wenig Nahrung erhalten - auch wenn die Akteure um Kapitän Eric Nadeau nach wie vor Tabellenletzter der Liga sind und ein paar Punkte Rückstand auf die vor ihnen rangierenden Mannschaften aufweisen. Doch sind noch elf Begegnungen bis zum Ende der Hauptrunde zu absolvieren, für die sich Holzmann wünscht, dass sein Team «eine kleine Siegesserie» hinlegt.

Besser, als es Tabellenplatz zeigt

Gleichwohl denkt er momentan «nur von Spiel zu Spiel», womit er sich in einem gewissen Gegensatz zu Jürg Tiedge befindet. Dieser geht offensichtlich bereits jetzt davon aus, dass die Schwarzgelben «über den 14. März hinaus weiterspielen». Denn er fragte: «Warum sollen wir das nicht schaffen?» So ist der EVF-Chef fest davon überzeugt, «dass wir besser sind, als es der Tabellenplatz zurzeit ausdrückt.»

Vor allem heute haben die Leoparden eine günstige Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen und den Abstand auf das Team aus Deggendorf auf zwei Zähler zu verringern. In der bisherigen Bilanz gegen die Niederbayern stehen in dieser Saison einem Füssener Erfolg zwei Niederlagen gegenüber. Damit haben die Leoparden noch eine Rechnung mit dem Fire-Team offen.

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