Erweiterungsbau kostet 560 000 Euro

Legau | sar | Kosten in Höhe von rund 560 000 Euro wird die Erweiterung des Legauer Schulgebäudes im Hinblick auf die angestrebte Ganztagsbetreuung verursachen. 'Wir müssen das Projekt so schnell wie möglich in Angriff nehmen, um mit der Ganztagsbetreuung im nächsten Schuljahr starten zu können', erläuterte Bürgermeister Franz Abele bei der jüngsten Sitzung des Schulverbandes.

Architekt Helmut Stetter machte deutlich, dass auf den bestehenden Umkleidekabinen zwischen Turnhalle und Schule die neue Ganztagsbetreuung 'aufgesetzt' werden soll. Frühere Überlegungen, für die Ganztagsbetreuung die Hausmeisterwohnung abzureißen oder ein komplettes Gebäude 'vorzusetzen', wurden laut Stetter fallengelassen.

Der Vorteil des geplanten Überbaus liegt seiner Meinung nach in kurzen Wegen zwischen Schule und Turnhalle und einer 'guten baulichen Anbindung an die bestehende Infrastruktur'.

Um die Schulkinder-Betreuung auch außerhalb des Schulbetriebes fortsetzen zu können, wird ein separater Eingangsbereich gebaut. Der gesamte Oberbau umfasst 218 Quadratmeter und soll zunächst Betreuungsmöglichkeiten für circa 50 Kinder bieten.

Im Zentrum entstehen zwei Räume, mit 93 und 43 Quadratmetern, die auch zu einem großen Saal 'verwandelt' werden können. 'Die Ausschreibungen laufen', berichtete der Architekt und legte sich beim Baubeginn auf Ostern fest.

Rechtzeitig zum neuen Schuljahr soll die Mittagsbetreuung Mitte September fertig sein. Aus statischen Gründen könne der Erweiterungsbau nicht einfach aufgesetzt werden. Vielmehr müssten Stützen in die Mauerbereiche der darunter liegenden Umkleidekabinen eingelassen werden. 'Dies behindert den Turnbetrieb im Umkleidebereich für etwa zwölf Wochen', so Stetter. Die Turnhalle selbst sei von den Baumaßnahmen nicht betroffen.

Die Mittagsbetreuung soll im Trockenbau, vorwiegend mit Holz, entstehen. Bei der Gestaltung der Außenansicht standen eine 'pflegeaufwändige Ausführung' in Holzoptik und eine Trapezblech-Fassade zur Diskussion.

Kontroverse Diskussion

Nach kontroverser Aussprache regte der Lautracher Bürgermeister Artur Dorn an, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren, um sich an bestehenden Bauwerken über die Gestaltung der Fassade klar zu werden.

Vom Freistaat Bayern wird das Projekt voraussichtlich mit 310 000 Euro gefördert. Der Schulverband muss die Kosten für den Bau der Ganztagsbetreuung allerdings vorfinanzieren. Hierfür ist eine Kreditaufnahme im Bereich von 300 000 Euro vorgesehen.

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