Erdwall darf verschwinden

Fuchstal (hoe). - Als eine 'Katastrophe für das Ortsbild' hatten die Fuchstaler Gemeinderäte Ende November den Erdwall bezeichnet, der das neue Baugebiet an der Stockstraße in Asch vor Lärm hätte schützen soll. Dieser kann nun doch abgeschoben werden, teilte Bürgermeister Erwin Karg mit. Dies ergab eine Nachfrage bei der Kreisbehörde, die ursprünglich auf die drei Meter hohe und 115 Meter lange Aufschüttung gedrängt hatte. Ohne Gegenstimme beschlossen die Räte, anstelle des Walls einen Grünstreifen mit Baumbepflanzung vorzusehen.

Zudem wird in den Bebauungsplan aufgenommen, dass alle Kinder- und Schlafzimmer der Wohngebäude zur Straßenseite mit Schallschutzfenstern ausgestattet sein müssen. Dies hätte 'mit Wall' nur für das Obergeschoss gegolten. Die Bedenken der 'unteren Immissionsschutzbehörde' hatten nicht nur den Lärm von der Staatsstraße sondern auch die Beeinträchtigungen durch die nahgelegene Autowerkstatt mit Tankstelle betroffen. Es lägen aber trotzdem in den Innenräumen 'gesunde Wohnverhältnisse' vor, stellte das Amt nun fest, Probleme gebe es nur beim Aufenthalt im Garten. Man müsse aber sehen, dass auch ein Wall die Wohnqualität verringere, war sich die Behörde mit den Fuchstaler Gemeinderäten einig, da er den noch unverbauten Blick der 'Häuslebauer' nach Süden auf das Alpenpanorama verhindere. Sollte es sich hinterher herausstellen, dass trotz Baumbepflanzung und Schallschutzfenster der Lärmpegel in den Gebäuden zu hoch liegt, könnte man Schwierigkeiten bekommen, wies Bürgermeister Karg vorsorglich ein. Trotzdem wiesen die Räte den Alternativvorschlag des Landratsamtes, den Wall zumindest auf halber Länge anzulegen, ab.

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