Nesselwang / München
Entscheidung im Februar

Am 23. Februar kommenden Jahres wird der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entscheiden, ob das Verfahren für die geplante Südumfahrung Nesselwang korrekt gelaufen ist. Diesen Termin nannte Bürgermeister Franz Erhart nach einer weiteren Verhandlungsrunde am Donnerstag in München.

Ob und wann die Umfahrung tatsächlich gebaut wird, entscheidet sich allerdings voraussichtlich erst nach dem Gerichtsurteil. Denn dann muss zum Beispiel noch geklärt werden, wie der Bau der Umfahrung finanziert werden könnte.

Planer gegen Gutachter

Nachdem sich das Gericht im Oktober bereits mit den verkehrsrechtlichen Aspekten der geplanten Straße befasst hatte, ging es in der zweiten Runde um das naturschutzrechtliche Verfahren. Bei einem Schlagabtausch hielten sich der Planer und ein von den Umfahrungsgegnern engagierter Gutachter einzelne Tierarten und deren Schutz sowie mögliche bedrohte Biotope vor, berichtete der Bürgermeister.

Die Richter des Verwaltungsgerichtshofs müssen nun entscheiden, ob bei der Wahl der Trasse für die Umfahrung der Naturschutz ausreichend berücksichtigt worden ist.

Bürgermeister Erhart gibt sich weiterhin optimistisch: «Ich denke schon, dass die Fachleute, die das entwickelt haben, sehr gut gearbeitet haben», sagte er unserer Zeitung.

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