Buchloe / Irsingen
Eissegler bricht in Stausee ein

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«Aufgrund der anhaltenden Kälte bilden derzeit viele Gewässer dünne Eisdecken aus. Doch um das Gewicht eines Menschen zu tragen, sind diese nicht stark genug», hatte Andreas Baumgartner, Technischer Leiter der Wasserwacht Buchloe, vergangene Woche in der Buchloer Zeitung gewarnt. Am Freitag musste die Buchloer Wasserwacht zum ersten Mal seit etwa zehn Jahren zu einem Notfall ausrücken. Auf dem Bad Wörishofener Stausee (bei Irsingen) war ein Eissegler (siehe Info-Kasten) mit seinem Gefährt eingebrochen.

Gegen 17 Uhr alarmierte die Leitstelle die Buchloer Wasserwacht. Mit zehn Mann und zwei Fahrzeugen eilte die Truppe zum Stausee. Der Mann aus der Kneippstadt hatte sich glücklicherweise in letzter Minute selbst retten können, berichtete Baumgartner gegenüber der BZ. Das Gefährt steckte jedoch etwa 80 Meter vom Ufer entfernt im Bereich des Zulaufs zum Stausee im Eis fest.

«Da es bereits dunkel war und Schneegestöber bei Temperaturen um die minus zehn Grad herrschten, musste die Bergung am Freitagabend abgebrochen werden. Wir konnten den Segler nur aufrichten und sichern», erklärte der Technische Leiter der Wasserwacht.

Wenn das Gefährt untergegangen wäre, hätten Taucher eingesetzt werden müssen. Am Samstagvormittag konnte die Buchloer Wasserwacht den Eissegler dann mit dem Eisrettungsschlitten befreien und ans Ufer bringen. «Der Unfall ist zum Glück glimpflich ausgegangen», freute sich Baumgartner. Man dürfe jedoch die Gefahren nicht unterschätzen. Die Wasserwacht warnt daher weiterhin ausdrücklich vor den Risiken beim Betreten von gefrorenen Gewässern.

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