Eisbären entwickeln trotz Sorgen viel Ehrgeiz

Kempten (ris). - Beim Eishockey-Oberliga-Team der EA Kempten stellen sich am Sonntag um 18 Uhr in der Abstiegsrunde die Berlin Capitals vor. Der ehemalige DEL-Klub und Ex-Verein von EAK-Trainer Georg Holzmann gastiert zum ersten Mal im Kemptener Eisstadion. Heute, Freitag, um 20 Uhr sind die Eisbären zum Allgäu-Derby beim EV Füssen zu Gast. Die finanziellen und personellen Schwierigkeiten der Kemptener Kufenflitzer sind ja hinlänglich bekannt. Umso mehr überrascht jedoch der Ehrgeiz, den Spieler und Trainer an den Tag legen. Jedes Spiel wird mit dem gleichen Kampfgeist angegangen, von der ersten bis zur letzten Minute mit vollstem Einsatz gekämpft. Für die Kemptener ist dies momentan auch der einzige Weg, sich gegen die hochgerüsteten Kontrahenten durchzusetzen. Vier Spieltage vor Ende der Abstiegsrunde müssen die Eisbären voraussichtlich immer noch auf die verletzten Eric Nadeau und Frank Petrozza verzichten. Die beiden Kanadier waren bisher die 'Tormaschinen' der EAK. 'Wer soll bei uns die Tore schießen?', rätselt Holzmann. Die Stürmer Andreas Becherer, Armin Schneider, Harry Waibel oder Andreas Klunt haben sicher das Zeug dazu, 'aber ein Frank Petrozza fehlt auch als genialer Vorbereiter', stellt der EAK-Trainer fest. So haben die Kemptener in den letzten sechs Spielen nur neun Tore erzielt. Nadeau und Petrozza haben unter der Woche ein leichtes Training absolviert. So könnte ein Einsatz am Wochenende durchaus in Betracht kommen. Andernfalls ist der Verteidiger Jukka Ollila der einzige von fünf möglichen Kontingentspielern (Spieler mit Ausländerlizenz) im Team der Eisbären. An die letzte Begegnung mit dem EV Füssen werden sich die EAK-Fans gerne zurückerinnern. Vor vier Wochen besiegte die Holzmann-Truppe in Kempten den Allgäuer Rivalen mit 5:3. Nadeau zeichnete sich dabei als dreifacher Torschütze aus. Der EV Füssen hat sich nach einer schwachen Vorrunde mittlerweile als Tabellenführer der Abstiegsrunde etabliert. So dürften die Eisbären im letzten Derby dieser Saison wohl keinen leichten Stand haben.

Hoffen auf mehr Zuschauer Mit den Berlin Capitals gastiert am Sonntag ein attraktiver Gast im Kemptener Eisstadion. Dabei hoffen die Eisbären im vorletzten Saison-Heimspiel gegen den Hauptstadtklub endlich wieder auf die Unterstützung des Kemptener Publikums. Die enttäuschende Zuschauerzahl von 326 vergangene Woche gegen den ERC Haßfurt bedeutete den absoluten Minusrekord dieser Saison.

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