Einzigen Brand mit der Kübelspritze gelöscht

Dillilshausen(bz). - Bei der gut besuchten Jahresversammlung der Feuerwehr Dillishausen blickte Kommandant Josef Stölzle auf ein aktives Jahr, fast ohne Brandeinsatz zurück. Fit hielten sich die Floriansjünger neben den regelmäßigen Übungen durch eine gemeindeweiten Großübung und der Teilnahme an der Leistungsprüfung. Probleme könnten künftig durch die bestehende Führerscheinregelung für die Besetzung der Maschinistenfunktion auftreten, so Stölzle. Nach de m Bericht von Schriftführer Martin Köbler informierte Kommandant Stölzle über die etwa 110 geleisteten Übungsstunden. Als einzigen Einsatz erwähnte er einen Böschungsbrand. Dieser konnte allerdings allein mit einer Kübelspritze gelöscht werden. Deutlich mehr zu tun hatten die Dillishausener Wehrmänner im Juni bei der Gemeinschaftsübung der Gemeinde Lamerdingen. Dabei musste laut Stölzle zum Anwesen Weiß östlich von Dillishausen eine Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten aufgebaut werden. Anfang September legten neun Feuerwehrmänner die Leistungsprüfung in verschiedenen Stufen ab.

Besonders wies Stölzle auf die fünf Jugendlichen hin, die an diesem Tag nicht nur ihr erstes Abzeichen erwarben, sondern danach auch ihren älteren Kameraden bei den schwierigeren höheren Stufen zur Seite standen. Lobend hob Stölzle in diesem Zusammenhang auch das Wirken des Jugendleiters und Zweiten Kommandanten Josef Völk hervor. Völk erläuterte das Ergebnis der Neuwahlen der Jugendfeuerwehr, bei der unter anderem Robert Gerum Gruppensprecher wurde. Die Jugendlichen hätten zudem den Jugendwartkurs an der Feuerwehrschule in Würzburg besucht. 2004 wolle sich die Dillishausener Jugendfeuerwehr mit sieben Mitgliedern am Schwäbischen Leistungswettbewerb der Feuerwehr-Jugendgruppen beteiligen. Lamerdingens Bürgermeister Hans Peter Eberhardt machte deutlich, dass die Feuerwehr der Gemeinde auch in Zeiten knapper Finanzen sehr am Herzen liege. So soll noch in diesem Jahr das Feuerwehrhaus einen zusätzlichen Holzanbau erhalten. Zudem stünden die Anschaffung von neuen Schutzanzügen und einer Hochwassertauchpumpe an. Weitere Kosten könnte sich in Zukunft aus der derzeitigen Führerscheinregelung ergeben. Wie Kommandant Stölzle erläuterte, hat das Löschfahrzeug über 3,5 Tonnen und dürfe deshalb von jüngeren Feuerwehrmännern, die als Maschinist tätig sein wollen, nicht mehr ohne weiteres bewegt werden. Vorsitzende Roland Trautwein lobte die Gemeinde für ihre Unterstützung der Wehr und hob das Engagement der Aktiven und der Jugendgruppe hervor.

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