Eine Zauberformel für mehr Glück und Erfolg

Von Michael Dumler, Kempten - Glück und Erfolg, im Privatleben wie im Beruf, das kann so einfach sein, wenn man sein Zuhause richtig auswählt und einrichtet - meint Professor Dr. Jes T. Y. Lim. Rund 400 Besucher wollten den Vortrag des charismatischen, renommierten Experten für Feng Shui (siehe Wortweiser) im Kemptener Kornhaus erleben, den das 'Feng Shui Forum Allgäu' organisiert hatte. 'Was man sieht, kann man bekommen' - nach diesem Leitsatz sollte sich jeder seine Wohnung oder sein Haus aussuchen, meint Lim. Sein englischsprachiger Vortrag wird von der Dolmetscherin und Feng-Shui-Beraterin Daniela Schenker übersetzt. 'Einen Balkon mit freiem Blick braucht jeder in seiner Wohnung', betont Lim. Ansonsten würde sich der Erfolg um 60 bis 70 Prozent reduzieren. 'Zuviel Grün im Garten ist eine Katastrophe und verstellt den Blick', warnt er und legt Hausbesitzern den Gebrauch von Heckenschere und Baumsäge ans Herz. Ob Privat- oder Berufsleben - ein 'Hauptproblem, wenn es nicht läuft, ist zu wenig Sauerstoff', sagt der Feng-Shui-Experte und gibt eine Breitseite in Richtung Energie sparendes Bauen ab: 'Wir sperren unsere Häuser zu sehr ab: Da kann keine Luft und Energie mehr hinein.' Das beste Haus sei wie das Blatt eines Baumes konzipiert, bei dem der Energiefluss optimal gewährleistet ist. Eine symmetrische Form sei beim Hausbau wichtig. Eingang und Terrassentür vergleicht er mit Mund und Darmausgang beim Menschen. Die Haustür dürfe niemals kleiner sein als die Terrassentür.

'Man wird sich sonst zu Tode schuften, wird nie Geld haben, denn alles saust einfach durch.' Elektrische Strahlungen (PC, Steckdosen) sollte man abschirmen oder neutralisieren (etwa durch Aufstellen eines Brunnens). Für Schmunzeln und Kopfschütteln sorgt Lim bei einigen Zuhörern, als er die wirtschaftspolitische Schieflage hierzulande nach Feng-Shui-Prinzipien erklärt. Deutschland gleiche geographisch gesehen einer grantigen Frau. Früher sei die Hauptstadt (Bonn) im Kopfzentrum dieser Frau gelegen, jetzt (Berlin) sei sie im Haarbereich angesiedelt. 'Die Frisur gerät eben oft durcheinander', sagt Lim. Österreich habe die Form einer Schnecke. Die langsamen, gemütlichen Österreicher könnten daher eher mit den Ungarn, deren Land an einen Wurm erinnere, zusammenarbeiten. Beim Signieren seiner Bücher gibt Professor Lim spontan Gesundheits-Tipps. 'Nehmen Sie Zinnkraut und probieren sie es mit Akupunktur', rät er einer Dame aus Immenstadt, die über Gelenkschmerzen im Daumen klagt. 'Sie schlafen schlecht - wechseln Sie ihren Schlafplatz', sagt er einem verdutzten älteren Herrn, der eigentlich nur ein Autogramm wollte. 'Lassen Sie es bleiben, denn es hat negative Auswirkungen', rät Lim einem Hausbesitzer, der sein Anwesen um einen Anbau erweitern will. 'Ich bin kein Feng-Shui-Fan, aber jetzt bin ich doch etwas verunsichert', meint der Kemptener und will sich nun mit der fernöstlichen Lehre näher auseinandersetzen. i Vom 16. bis 18. April gibt Professor Lim in Oy Gesundheitskurse. Infos unter Telefon 0700/11118899.

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