Kaufbeuren
«Eine Veranstaltung mit Klasse»

«Definitiv gelohnt» haben sich laut Rainer Hesse vom Verein Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing die Investitionen und die vielen Arbeitsstunden für den Kaufbeurer Weihnachtsmarkt. Der Verein hatte den Markt organisiert.

Fast ein dreiviertel Jahr vorher wurde über die Buden entschieden, die die Torhaus-Werkstatt dann für 60000 Euro zimmerte. Und auch über die Standorte der einzelnen Buden wurde viel nachgedacht. «Wir sind mit dem neuen Weihnachtsmarkt nun in eine Klasse aufgestiegen, die einer Stadt wie Kaufbeuren und ihrer Umgebung gerecht wird», so Hesse. Der frühere Markt hätte unter der geringen Größe und der kurzen Laufzeit gelitten. Deshalb sei es das Ziel der Organisatoren gewesen, einen Weihnachtsmarkt zu bieten, der wie in anderen Städten länger als zwei Wochen dauert und noch dazu Atmosphäre hat. «Das ist uns gelungen. Wir haben glückliche Besucher und zufriedene Händler.» 24 Tage lang war der Weihnachtsmarkt geöffnet und alle 26 gekauften Buden waren belegt, keine blieb im Depot.

Einzig die Öffnungszeiten gelte es im Januar auf der Schaustellerversammlung noch zu diskutieren. Denn einige Händler hielten gerade die Öffnungszeiten am Wochenende (11 bis 20 Uhr) für zu lang (siehe Umfrage). «Wir wollten die Wochenendeinkäufer, die vormittags unterwegs sind, ebenfalls auf den Markt locken», erklärt Hesse. Zudem sei es schwierig, allen gerecht zu werden.

Neue Ideen

Denn die Zeiten, die für die jeweiligen Fieranten ideal seien, variierten nun einmal. «Gerade um die Mittagszeit holen sich viele Bürger etwas zu Essen. So richtig von Stand zu Stand gebummelt wird aber meist erst, wenn es dunkel wird», weiß Hesse. Doch auch wenn der Weihnachtsmarkt 2009 ein Erfolg gewesen ist, ausruhen will sich Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing darauf nicht.

Für das nächste Jahr sollen einige Details weiterentwickelt werden, um den Bürgern wieder etwas Neues zu bieten. So soll sich an der Dekoration und an der Beleuchtung noch einiges ändern. «Wir werden aufstocken, um die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen», verrät Hesse.

Auch sollen weitere Gruppen für das Rahmenprogramm dazugewonnen werden. «Dann haben die Bürger etwas, worauf sie sich im nächsten Jahr freuen können.»

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