Füssen
Eine unmögliche Mission

Wie gewonnen, so zerronnen: Unter diesem Motto kann das vergangene Wochenende des EV Füssen bezeichnet werden. Einem souveränen Sieg gegen Peiting folgt in Klostersee eine ebenso deutliche Schlappe. Auf ein Neues dürfte es daher für Schützlinge von Trainer Georg Holzmann nun heißen, wenn es wieder gegen ein Spitzenteam sowie gegen einen Traditionsklub aus Bayern geht. So empfangen die Schwarzgelben heute Abend um 19.30 Uhr Tabellenführer Herner EV in der Halle 1 des Bundesleistungszentrums, bevor es am Sonntag zum EC Bad Tölz nach Oberbayern geht.

Vor allem die Begegnung mit den Akteuren aus dem Ruhrpott gleicht beinahe einer unmöglichen Mission für die Leoparden vom Kobelhang, die laut Holzmann «so gut wie möglich dagegenhalten» wollen, um nicht überrollt zu werden. Immerhin weist die bisherige Bilanz Herne vor allem als auswärtsstark aus, wofür ein Torverhältnis von 32:19 sowie 18 Punkte ein deutlicher Beleg sein dürften. Nach 13 Spielen haben die Westfalen bereits 35 Zähler auf ihrem Punktekonto angehäuft - Füssen zwölf.

Nichtsdestotrotz sieht Holzmann seine Mannen nicht von vornherein chancenlos. Seinen Leoparden «liegt eine spielerisch starke Mannschaft mehr», als eher destruktiv agierende Teams, hofft der ehemalige Nationalspieler darauf, dass die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel zu sehen bekommen.

Aber auch so könne er Füssens Fans «nur ans Herz legen, sich dieses Spiel anzusehen», da Herne über die beste Mannschaft verfüge, «die es derzeit in der Oberliga gibt».

Da Stammtorhüter André Irrgang nach wie vor wegen einer Zerrung ausfällt, vertraut Trainer Holzmann wie in den zurückliegenden Partien auf den erst 18-jährigen Andreas Jorde. Fragezeichen standen indes bis gestern hinter dem Einsatz von Kevin Lavallee. Neben dem angeschlagenen Kanadier kann auch Kapitän Eric Nadeau derzeit noch nicht wieder seine ganze Leistung abrufen. Der Rest des Teams ist guter Verfassung - und hofft zumindest auf eine ähnliche Ausbeute wie noch am Wochenende zuvor. Nur könnte es diesmal genau andersherum laufen: Einer Niederlage gegen Herne könnte am Sonntag ein Sieg in Bad Tölz folgen.

Auch wenn die Mannschaft von Dave Rich, dem vormaligem Trainer Füssens, derzeit das Überraschungsteam der Oberliga ist.

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