Denklingen
Eine Ahnung, wie es aussehen wird

Eine kleine Ahnung, wie alles später aussehen soll, bekommen die Denklinger Bürger jetzt schon, wenn sie sich Teile der Pfarrkirche St. Michael ansehen. Im Innenbereich wurde nämlich für die anstehende Renovierung (wir berichteten) in den vergangenen drei Monaten eine sogenannte «Musterachse» erstellt. Über den Stand der Sanierung sprachen wir mit Kirchenpfleger Johann Walter.

Maler und Stuckateur am Werk

Das Gerüst, das in den vergangenen Wochen im Innenbereich der Denklinger Spät-Rokoko-Kirche stand, ist vorerst wieder abgebaut. Jetzt können sich die Gläubigen an Teilen des Daches, des Stuckes und der Fensterbögen bereits ein Bild davon machen, wie die Kirche nach der Renovierung aussehen wird. Denn am Werk waren hier bereits Stuckateure und Maler, um manche Stellen in Glanz, Form und Farbe schon jetzt so aussehen zu lassen, wie später alles sein soll. So eine Teilbearbeitung heißt laut Johann Walter «Musterachse». «Da sieht man schon gut, wie die Kirche dann innen aussehen wird - das Gold glänzt nach der Reinigung wieder, die rote Farbe ist etwas heller und der restliche Teil wird in weiß-grau gestrichen», berichtet der Kirchenpfleger erfreut.

Im Frühjahr, also Ende April, Anfang Mai, soll es dann richtig losgehen. Auf Wunsch der Diözese Augsburg hat man zugestimmt, die Innenrenovierung in zwei Bauabschnitte - Chorraum und Hauptschiff - aufzuteilen. Damit wenigstens ein Teil der Kirche für die Gläubigen zu jeder Zeit nutzbar ist. Zuerst wird aber mit der Außenrenovierung begonnen.

Erst außen, dann innen

«Danach folgt eine Ruhephase, in der sich außen alles ein paar Wochen lang festigen kann, bevor man innen weitermacht», erklärt der Kirchenpfleger. Bis November soll das Gerüst wieder entfernt sein. «Und bis Weihnachten ist hoffentlich das Hauptschiff fertig.»

Zweiter Bauabschnitt 2011

Im nächsten Jahr soll laut Johann Walter dann der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. «In nur einem Jahr schaffen wir das alles nicht, auch wegen der Winterkälte. Also haben wir es aufgeteilt, was auch in sofern von Vorteil ist, als dass nicht in einem Jahr alle Kosten auf einmal anfallen», erklärt der Kirchenpfleger. Bis Herbst 2011 soll alles fertig sein. Noch sei es für die genaue Benennung der Kosten zu früh. Walter beziffert den Aufwand aber ganz vorsichtig auf knapp unter einer Million Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2018