Ein Zuschuss für Jugendgewehre

Aitrang | id | Der Gemeinderat Aitrang hat die Wahl von Christoph Weber als Zweiten Kommandanten der Feuerwehr Huttenwang bestätigt. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die Aitranger Vereine ab 2008 von der Gestattungsgebühr für Veranstaltungen befreit werden. Für Veranstaltungen privater oder nicht örtlicher Gruppen mit Gewinnabsicht wird die Gebühr in Höhe von 25 Euro weiter erhoben.

Wie Bürgermeister Jürgen Schweikart dem Gremium mitteilte, umfasst die Jugendabteilung des Schützenvereines 'Almarausch' derzeit 49 Jugendliche und Kinder. Die Luftgewehre, die zur Ausbildung der Jüngsten eingesetzt werden, stammen noch aus den 1960er und 70er Jahren. Sie sind für die Jugendarbeit inzwischen ungeeignet. Außerdem fehle die entsprechende Schießkleidung für die Jüngsten.

Der Verein habe nun darauf hingewiesen, dass er deshalb für die Jugendarbeit kurz- und mittelfristig rund 10 000 Euro investieren müsse. Er habe die Gemeinde um einen Zuschuss von etwa 30 Prozent der Investitionssumme gebeten. Der Verein habe bereits drei Jugendgewehre angeschafft und wolle noch drei weitere zum Preis von circa 1500 bis 1700 Euro das Stück kaufen.

Nach längerer Diskussion wurde festgehalten, dass es sich hierbei um einen auf Jahre betrachtet einmaligen Zuschuss handle, der anders als der jährliche Instrumenten-Zuschuss beispielsweise für die Musikkapellen gesehen werden müsse. Mit einer Gegenstimme wurde beschlossen, dass die Gemeinde zwei Jugendgewehre kauft und dem Schützenverein als einmalige Spende zur Verfügung stellt.

Nach Aussage des Bürgermeisters benötigt die Grundschule Aitrang sieben neue Werktische mit Schraubstock zum Preis von insgesamt 1000 Euro. Dabei sei die Ausstattung der Schulen Angelegenheit der einzelnen Gemeinden, nicht des Schulverbandes. Einstimmig wurde die Anschaffung beschlossen.

Bürgermeister Schweikart wies noch darauf hin, dass inzwischen die neue Hompage der Gemeinde nach langer Zeit online ist. Die Gemeinde habe inzwischen auch selbst Zugriff auf den Inhalt des redaktionellen Teils, könne also Termine ändern.

Um dem Landwirt Stefan Lingg in Wenglingen den Bau eines Einfamilienhauses zwischen Hofstelle und Stadel zu ermöglichen, beschloss das Gremium den Erlass einer Außenbereichssatzung. Diese soll lediglich für die Flur-Nummer 722 der Gemarkung Wenglingen gelten. Mit der Aufstellung der Außenbereichssatzung soll die Kreisplanungsstelle beauftragt werden. Die Kosten für die Aufstellung der Satzung übernimmt der Bauwerber.

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