Pfronten
Ein Werk Gottes in Harmonie

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Seit Generationen können die Pfrontener stolz darauf sein, was sie und was ihre Vorfahren geschaffen haben. Dies bezog Pfarrer Bernd Leumann vor allem auf die Kirche St. Nikolaus. Gestern, am Patrozinium, wurde ein weiteres großes Werk vollendet: Bischof Dr. Walter Mixa weihte die neue Orgel aus von Roman Seifert. «Diese Orgel wurde wunderbar in den Raum der Kirche hineinkomponiert, in diesen Festsaal Gottes, es ist Harmonie in Schönheit, wie sie der allmächtige Gott hineingelegt hat in die Erde», so der Bischof in seiner Predigt. «Alle sind wir aufgefordert, an dieser Schönheit mitzuwirken. Das ist echte Humanitas, menschliches und menschenwürdiges Leben».  

In Pfronten sei das wunderbar geschehen. Und deshalb dankte Bischof Mixa nicht nur den Orgelbauern, den Pfrontener Pfarrern Harald Heinrich und Bernd Leumann, den Handwerkern und Musikern, sondern allen, die ihren Beitrag zu diesem Gemeinschaftswerk leisteten. So voll wie St. Nikolaus zur Orgelweihe, so wünschte er sich die Kirchen jeden Tag. Und er freute sich besonders über die vielen Ministranten, die bei ihm im Altarraum waren.

Zum Einzug der Geistlichkeit - überraschend war auch Pfarrer Jean-Marie Gerard aus Avignon gekommen, wo der Pfrontener Orgelwein wächst - sang der große Chor unter Leitung von Heinz-Josef Fröschen noch a capella. Nach der Orgelweihe ließ Pater Stefan Kling aus Roggenburg das Instrument in seiner ganzen Schönheit erklingen. Der Diözesanbeauftragte für Orgeln ließ die große Freude hören und spüren, die dieses Seifert-Instrument bereitet, und zog buchstäblich alle Register.

Auch den Volksgesang aus dem Gotteslob begleitete Pater Stefan mit Schwung und Begeisterung.

Drei Glücksgriffe

Domkapitular Harald Heinrich hatte die neue Orgel als Pfrontener Pfarrer vor drei Jahren in Angriff genommen: «Damals schaute Bischof Mixa hinauf und sagte zu mir: Da musst Du aber etwas tun!». Er tat es mit drei Glücksgriffen: Erstens mit Pater Stefan und seinem unglaublichen Engagement; zweitens mit dem Landbauamt; drittens mit der Firma Seifert am Niederrhein, die die Orgel baute.»

Zum Schluss brach sich der Beifall Bahn, den die Gottesdienstbesucher über zwei Stunden lang zurückgehalten hatten: für die neue Orgel, den Organisten, die Musiker, Sänger und vor allem auch für Bischof Mixa, der wie immer sehr persönlich sprach und handelte.

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